Worte aus dem Psalm 22

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F: Mein Gott, mein Gott,

warum hast du mich verlassen?

Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.

M: Mein Gott,

des Tages rufe ich, doch antwortest du nicht,

und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe.

 

G: Christe, du Lamm Gottes,

der du trägst die Sünd’ der Welt,

erbarm dich unser.

 

F: Gewaltige Stiere haben mich umgeben,

mächtige Büffel haben mich umringt.

Ihren Rachen sperren sie gegen mich auf

wie ein brüllender und reißender Löwe.

M:Ich bin ausgeschüttet wie Wasser,

alle meine Knochen haben sich voneinander gelöst;

mein Herz ist in meinem Leibe

wie zerschmolzenes Wachs.

Sie teilen meine Kleider unter sich

und werfen das Los um mein Gewand.

 

G: Christe, du Lamm Gottes,

der du trägst die Sünd’ der Welt,

erbarm dich unser.

 

F: Du aber bist heilig,

der du thronst über den Lobgesängen Israels.

Unsere Väter hofften auf dich,

und da sie hofften,

halfst du ihnen heraus.

M: Zu dir schrien sie

und wurden errettet,

sie hofften auf dich

und wurden nicht zuschanden.

 

G: Christe, du Lamm Gottes,

der du trägst die Sünd’ der Welt,

erbarm dich unser.

Christe, du Lamm Gottes,

der du trägst die Sünd’ der Welt,

erbarm dich unser.

Christe, du Lamm Gottes,

der du trägst die Sünd’ der Welt,

gib uns deinen Frieden.