Schöpfung und Engel mit Sand

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Gen 1 und Engel

1 Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde, die ganze Welt.

2 Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe. Der Geist Gottes schwebte über den Wassern.

Zu Anfang, als noch nichts war als unendliches Gewässer,

wollte Gott die Erde erschaffen

und sprach zu seinem Engel:

„Geh’ und bring mir Sand vom Grunde des Meeres !“

— 5 sec Pause

3 Und Gott sprach: „Es werde Licht!“ Und es wurde Licht. 4 Und Gott sah das Licht, daß es gut war; und Gott schied das Licht von der Finsternis. 5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: Der erste Tag.

Der Engel tauchte gehorsam in die Tiefe und

holte den Sand vom Grunde des Meeres.

Aber die Gewalt des Wassers war so groß,

daß sie ihm, als er emportauchte,

seine Last aus den Händen hinwegspülte.

— 5 sec Pause

6 Und Gott sprach: Es werde eine Wölbung mitten in den Wassern, und es sei eine Scheidung zwischen den Wassern und den Wassern!

Als er dies merkte, kehrte er sogleich um und

versuchte es zum zweiten Mal.

Aber er verlor seine Beute wieder.

— 5 sec Pause

7 Und Gott machte die Wölbung und schied die Wasser, die unterhalb der Wölbung von den Wassern, die oberhalb der Wölbung waren. Und es geschah so. 8 Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der zweite Tag.

Und nicht anders erging es ihm beim dritten Versuch:

Die Bedrängnis des Wassers war zu groß,

und seine Arme waren nicht stark genug,

die Last emporzutragen.

— 5 sec Pause

9 Und Gott sprach: Es sollen sich die Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar! Und es geschah so. 10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Ansammlung der Wasser nannte er Meere. Und Gott sah, daß es gut war.

Da kam der Engel beschämt zu seinem Gott und

zeigte ihm seine leeren Hände:

Kein Sand, nur der unter seinen Fingernägeln.

Da sprach Gott:

„Das genügt.“