Psalm 118

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Text-Collage zu Pfingsten

Auszüge aus Psalm 118 und das Gedicht von Luzia Sutter Rehmann „Wir sind auf der Suche“ (Aus: Sich dem Leben in die Arme werfen. Auerstehungserfahrungen, hsrg von Luzia Sutter Rehmann, Sabine Bieberstein und Ulrike Metternich, S. 9)

Für zwei SprecherInnen

 

GOTT ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil.

 

Wir sind auf der Suche

nach der Kraft,

die uns aus den Häusern

aus den zu engen Schuhen

und aus den Gräbern treibt.

 

GOTT ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil.

Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten.

 

Aufstehen und

mich dem Leben in die Arme werfen –

nicht erst am jüngsten Tag,

 

Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten.

Ich werde nicht sterben, sondern leben,

 

nicht erst, wenn es nichts mehr kostet

und niemandem mehr weh tut.

 

Ich werde nicht sterben, sondern leben.

Dies ist der Tag, den GOTT macht.

 

Sich ausstrecken nach allem,

was noch aussteht,

und nicht nur dem Zugebilligten.

 

Dies ist der Tag, den GOTT macht;

Lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein!

Gott erleuchtet uns.

Schmückt das Fest mit Maien

bis an die Hörner des Altars.

 

Uns erwartet das Leben.

Wann, wenn nicht jetzt?

 

Schmückt das Fest mit Maien!

Und danket GOTT; denn er ist freundlich,

und seine Güte währet ewiglich.