Pfingstcollage „Babel“

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A: Gen 11

B: Acta 2

C: Anderes

D: Petrus-Predigt

 

A: Alle Menschen hatten die gleiche Sprache und gebrauchten die gleichen Worte.

B: Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort.

 

A

2 Als sie von Osten aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar und siedelten sich dort an.

3 Sie sagten zueinander: Auf, formen wir Lehmziegel, und brennen wir sie zu Backsteinen. So dienten ihnen gebrannte Ziegel als Steine und Erdpech als Mörtel.

4 Dann sagten sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel, und machen wir uns damit einen Namen, dann werden wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen.

 

A

5 Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.

6 Er sprach: Seht nur, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.

7 Auf, steigen wir hinab, und verwirren wir dort ihre Sprache, so daß keiner mehr die Sprache des anderen versteht.

 

C

Der Verkehr auf der George Street staut sich ein halbe Meile lang

und nichts bewegt sich mehr. Die Menschen in der Menge reden erregt

und mehr Menschen eilen herbei. Viele laufen durch die Seitenstraßen,

die vor Minuten noch belebte Hauptstraßen waren, und zeigen die Richtung an:

Dort drüben weint ein Mann. Keiner kann ihn trösten.

Der Mann, den wir umringen, der Mann, dem sich keiner nähert,

weint einfach und versteckt es nicht, weint

nicht wie ein Kind, nicht wie der Sturm, er weint wie ein Mann

und betont es nicht, schlägt sich nicht auf die Brust, schluchzt

nicht einmal sehr laut – doch die Würde seines Weinens

hält uns von ihm zurück, vom Hohlraum, den er im Mittagslicht

um sich herum schafft …

 

 

Stille, 5 sec             

A+B+C zusammen, aber in verschiedenen Tempi, gesungen und gesprochen gleichzeitig:

Heilger Geist, Du Tröster mein,

hoch vom Himmel uns erschein mit dem Licht der Gnaden dein.

 

Lenk uns nach dem Willen dein,

wärm die kalten Herzen fein,

bring zurecht, die irrig sein.

 

 

B

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort.

2 Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.

 

A

8 Der Herr zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde, und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen.

 

Stille, 5 sec

 

B

3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.

A

9 Darum nannte man die Stadt Babel (Wirrsal), denn dort hat der Herr die Sprache aller Welt verwirrt, und von dort aus hat er die Menschen über die ganze Erde zerstreut.

B

3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.

4 Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.

 

C

und der mensch heißt mensch
weil er vergisst,
weil er verdrängt

und weil er schwärmt und glaubt,
sich anlehnt und vertraut

und weil er lacht
und weil er lebt
A

5 In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.

6 Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.

7 Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden?

8 Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören:

 

 A+B+C, durcheinander

9 Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien,

10 von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten,

11 Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

A

12 Alle gerieten außer sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten?

13 Andere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken.

 

A

Da trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme und begann zu reden

 

D

Ihr Juden und alle Bewohner von Jerusalem!

jetzt geschieht, was durch den Propheten Joël gesagt worden ist:

17 In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden Propheten sein, eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Alten werden Träume haben.

Gott aber hat Christus von den Wehen des Todes befreit und auferweckt; denn es war unmöglich, daß er vom Tod festgehalten wurde. 28 Du zeigst mir die Wege zum Leben, du erfüllst mich mit Freude vor deinem Angesicht.

 

 

 

 

C

Geh ich zeitig in die Leere

Komm ich aus der Leere voll.

Wenn ich mit dem Nichts verkehre

Weiß ich wieder, was ich soll.