Liturgische Gemeindepädagogik

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Liturgische Gemeindepädagogik (von Thomas Hirsch-Hüffell)

 

In einer Gemeinde haben sich 16 Ehrenamtliche abends zusammengefunden. Sie wollen das Vorlesen im Gottesdienst üben.

Es bilden sich 4er-Gruppen. Die Leserin, der Leser stellt sich – wie alle anderen auch – in der Kirche auf, die HörerInnen in mindestens 4 Meter Abstand gegenüber.

Der, die LeserIn beginnt zu lesen in der Form, wie er, sie sich den Text erarbeitet hat, laut und deutlich, die Szenen und Personen imaginierend und betonend. Kein emotional abstinentes Geleier mit der Begründung der sog. ‚Objektivität des Wortes’, sondern bewusst gesetzte Sprache und Betonung incl. Mitempfindung beim Lesen. Kein falsches Pathos, keine Gesten, kein Alibi-Blick in die Gemeinde. Nur die Stimme darf schwingen und muss transportieren, was wichtig ist. So haben sie es bei mir gelernt im Plenum.

In den Gruppen sind die HörerInnen nun aufmerksam darauf,

– ob man als HörerIn etwas ‚sehen’ kann: Wo erzeugt das Lesen in mir Bilder, wo nicht ?

– ob die Betonungen einen Sinn ergeben (selbst wenn man selbst anders betonen würde)

– ob Intensität und Lautstärke ausreichen

– ob man verschiedene sprechende Personen in ihrem Tonfall unterscheiden kann

– ob die Pausen beim Lesen ausreichen, damit alle HörerInnen mitkommen

JedeR der HörerInnen kann die Aufmerksamkeit auf einen anderen Fokus lenken und anschließend berichten.

Die HörerInnen geben nach dem Lesen Rückmeldung zu den genannten Kriterien. Kurz und bündig (2 min reichen völlig). Keine Wertungen, nur Wahrnehmungen.

Der, die LeserIn hört alles an, ohne sich zu rechtfertigen.

Keine Debatte, sondern:

Die, der LeserIn prüft, was von dem Genannten er oder sie in der 2. Version des Lesens ändern möchte.

Der, die LeserIn beginnt von neuem zu lesen in geänderter Form: 2. Version.

Die HörerInnen melden zurück, ob und wenn ja, was sich geändert hat. Sagen auch wieder etwas zum Ganzen der Lesung, was sonst aufgefallen ist.

Der, die LeserIn hört wieder zu, ohne sich zu rechtfertigen.

Entscheidet wieder, was er, sie neu probieren will und beginnt mit der 3. Version.

 

Ein kleines Beispiel für liturgischen Unterricht.

 

Ich schreibe das in meiner Funktion als Pastor der Nordelbischen ev.-luth. Kirche, der zusammen mit der Pastorin Frau Dr. Ute Grümbel das gottesdienst institut nordelbien leitet. Wir sind beauftragt, das gottesdienstliche Leben in unserer Kirche überregional zu begleiten. Pastorinnen und Pastoren fragen uns an, Ehrenamtliche ebenso, Dienste und Werke suchen nach eigenen Formen für Andacht und Gottesdienst, und ein Hauptaugenmerk liegt auf liturgischer Bildung sowie der Qualifizierung von Gottesdienst-Teams in Gemeinden.

Daß es uns überhaupt gibt, ist ein Indiz. Eine Beratungsstelle für Gottesdienst war hier in den 68ern undenkbar. Entweder man hatte (auch als Profi) damit nicht viel am Hut, oder es gab die Agende, und die wurde eben irgendwie laut verwaltet.

Die kirchliche Landschaft hat sich verändert. Symbole und Rituale sind den Menschen (auch nichtkirchlichen) wichtiger geworden. Das Wort allein trägt nicht. Die offenere Kommunikation, die das symbolische Handeln ermöglicht, regt die Fantasie anders an und reicht in tiefere Schichten. Aber der Umgang damit ist ungeübt, symbolische Handlungen verenden regelrecht unterwegs, weil sie nicht bewusst gesetzt werden. Beispiel: Ein Pfarrer hält ein handy hin und will über Gebet sprechen. Die Gemeinde ist mit ihrer Aufmerksamkeit sofort bei dem Gerät, und bleibt dort, weil es die einzige Anschauung in seiner sonst abstrakten Rede ist. Er will aber weiter gar nichts mit dem handy, er wollte damit nur einsteigen. So verdirbt er sich selbst die Predigt – weil er nicht weiß, dass symbolische Handlungen immer stärker wirken als Sprechakte; und weil sein Kommunikationsbegriff für Gebet einerseits und für Telefonverbindungen andererseits nicht sehr ausgebildet ist. Sonst würde er genau dies Gerät nicht verwenden im Zusammenhang mit Gebet, denn die Kommunikation über Telefon ist viel vordergründiger als die im Gebet. Dies ist ein Beispiel für das, was die allwissenden LiturgikerInnen dann ‚Wildwuchs’ oder ‚Beliebigkeit’ nennen. Nicht die Verwendung von Zeichenhandlungen oder die Erstellung alternativer Liturgien sind problematisch, sondern die Bewusstlosigkeit im Umgang damit.

 

Aber wer zeigt Profis und Ehrenamtlichen, wie Liturgie, Symbole und Gesten funktionieren, welch mächtige Sprache ein Kirchenraum mit seiner Bestuhlung bereits spricht, ohne dass nur ein Wort gesagt wäre; oder was die Anordnung der Gemeinde im Gottesdienst für eine theologische Bedeutung hat? Die ganze Frage erfährt im Moment eine dramatische Zuspitzung, wenn Kirchen entwidmet werden und niemand weiß, was (uns) der Raum theologisch bedeutet, geschweige denn, wie man ihn los wird oder sich von ihm lösen läßt.

Wir Evangelischen sind nicht symbolsicher, weil wir auf die fromme Gesinnung gebaut haben. Das Wort bahne sich seinen Weg selbst, hieß es – egal wie. Aber nicht nur unsere inzwischen stark durchinszenierte Gesellschaft zeigt uns: die Form hat Anteil am Inhalt. Und jede Inkarnation der Geistesgegenwart hat eine bestimmte Form – exemplarisch in Jesus Christus selbst. Sein Handeln im Verhältnis zu seinem Wort und seine Gestalt sind kein Zufall.

 

1. Liturgische Gemeindepädagogik als blinder Fleck

Gottesdienst wird selten geübt. Er findet statt. Man arbeitet Abfolgen und Texte am Tisch aus und verteilt Rollen. Wer dann daran mitwirkt, befindet sich sofort im Ernstfall. Geht etwas daneben, so wird es bestenfalls hinterher besprochen. Aber die bessere Lösung wird nie erprobt. Das Ereignis ist ja vorbei. Kein Mensch, der professionell vor andere tritt und sich an sie wendet, würde sich das auf Dauer erlauben. Manche scheuen sich Gottesdienst zu üben, weil sie dessen Heiligkeit im ‚Labor’ nicht nachstellen oder ihr nicht vorgreifen wollen. Die Wirkung: Manche Profis und Gruppen treten im Gottesdienst auf wie ein Chor, der sich seine Noten lediglich zuhause durchgelesen aber nie probiert hat. Wie der Zusammenklang der Teile und der Menschen real wirkt wissen sie nicht. Und genau das spürt man als Gottesdienstbesucher. Das ist eine erstaunliche Form von rituellem Dilettantismus.

Auch Sonderformen werden kaum ausprobiert. So wirkt vieles unbeholfen und langatmig. Bemüht, aber nicht gekonnt. ‚Eben Kirche’, sagen dann viele. Manche verbrämen und überhöhen diesen Notstand noch, indem sie jede Art von Übung als Vertreibung des Heiligen Geistes verleumden.

Die Ausbildungsgänge für Pastorinnen und Pastoren wie für Prädikanten und Prädikantinnen sind oft verkopft. Die Predigt ist Gegenstand von Forschung und Übung. Das Gesamtkunstwerk Gottesdienst weniger.

Es gibt eine Menge Bücher, die die Bedeutung und Herkunft der Teile beleuchten, aber eher historisch-dogmatisch. Eine Flut von Gottesdienst-Entwürfen liegt vor. An Ideen mangelt es nicht. Aber Bücher für die Praxis der Ausführung sind noch rar. Vor allem fehlen Kurse, die zeigen wie es geht. Und so geraten viele gute Ideen in ein Dickicht aus Unbeholfenheiten und verderben.

Ich habe deshalb versucht, in einem Buch eine Art Anleitung für Haupt- und Ehrenamtliche zu erstellen. In mehreren Schritten können sie sich ihr Verhalten und den Sinn der Liturgie erarbeiten, aber miteinander und konkret in der Kirche, nicht am Tisch. Liturgie ist ein Geschehen im Raum. Deshalb muss auch die Vorbereitung räumlich sein (Gottesdienst verstehen und selbst gestalten, Vandenhoeck).

 

2. Didaktik im Gottesdienstbuch

Keine Agende der evangelischen Kirche hatte bislang Erklärungen und Deutungen der Liturgie mit abgedruckt. Das Gottesdienstbuch ist die 1. Agende, die sich da nach vorne wagt. Das ist lobenswert und konsequent, denn der 1. Grundsatz der Präambel spricht von der Beteiligung aller am Gottesdienst. Das setzt Kenntnisse voraus.

Außerdem gibt es mit diesem Buch nicht mehr die eine verbindlich durchgeformte Agende, sondern zum ersten Mal in der Kirchengeschichte ein variables System. Das heißt, die kompositorische Kompetenz derer ist gefragt, die Gottesdienst gestalten. Die anderen Kapitel des Gottesdienstbuches und auch der Ergänzungsband öffnen das Spektrum für die Gestaltung noch weiter.

Wenn also Profis wie Ehrenamtliche aus diesem Buch einen Funken schlagen wollen, dann brauchen Sie Kompositions-Unterricht. Sie müssen lernen, was eine Dramaturgie ist, welche innere Logik den Teilen zugrunde liegt und was es bedeutet, wenn man Elemente versetzt oder Reihenfolgen umdreht. Hierfür gibt es kein Pflichtfach im Studium, und die Predigerseminare fangen erst an, das zu unterrichten. Meist reicht die Zeit nur, das Gottesdienstbuch (als Steinbruch für Texte) vorzustellen.

 

3. Konkretionen mit Profis – Beispiele

a. Wir arbeiten mit der ganzen Figur
Wir stehen, gehen, tanzen im Talar. Die Vikarinnen und Vikare tragen ihn den ganzen Tag, möglichst auch beim Essen, damit sie ein normales Verhältnis dazu erwerben und ihn nicht nur zum ‚Ernstfall’ anziehen – und dann sofort mit dem ganzen Druck der Situation.

Wir zeigen einander, wie wir die Gemeinde begrüßen und den geistlichen Raum eröffnen. Dafür bauen wir im Seminar-Raum ‚Kirche’ nach, oder wir üben in der Kirche. Jemand geht nach vorn und zeigt, was sie sagt. Dabei achten wir auf Stimmungen, die entstehen, auf die Kongruenz der Gesten und der Worte und die Stimme.
Jemand würgt sich z.B. beim ersten Mal durch einen Wust von Ansagen, die bei ihm üblich sind und kommt erschöpft zum Thema. Wir nehmen ihm die Abkündigungen weg, die da eh nicht hingehören, und geben ihn frei für ein trinitarisches Votum und eine pfiffige geistliche Ansage des Tagesthemas nach seiner Art. Er geht ein paar Minuten in Klausur, kommt wieder und legt eine geschliffene und dichte Gottesdienst-Eröffnung hin. Alle applaudieren spontan. „So konzentriert haben wir dich noch nie gesehen! Klasse!“ – Der Kandidat verfällt in Depressionen: „Wie soll ich das denn jetzt zuhause machen?“ – Alle: „Na so wie eben, besser geht’s nicht!“. Er schüttelt den Kopf.

Nun greift die Autorität ein: „Wenn Sie in ihren Gottesdiensten die Abkündigungen vorn als Schallbrei empfinden, dann setzen Sie sie bitte an die alte sinnvolle Stelle: nach der Predigt. Wir vom gottesdienst institut nordelbien empfehlen das sowieso. Das gibt vielleicht einen kleinen Aufstand, aber sie berufen sich auf ihre Narrenfreiheit im Vikariat, fordern diese Praxis nur für sich und ihre Zeit dort – und stecken der Gemeinde vielleicht sogar ein Licht auf. Schönen Gruß vom gottesdienst institut: ‚Wir in der Kirche können auch anders: Wir können den Gottesdienst überraschend geistlich beginnen statt mit Moderationsgemüse.’“ – Ach so. Erleichterung. Schmunzeln. Man kann also doch eigenes vertreten – es muß halt begründet sein.

 

b. Wir lernen den Fluß der Liturgie

Wir üben die Bewegungen im Raum, die Drehungen zum Altar, zur Gemeinde. Dabei die Frage: Warum nach Osten beten, warum zur Gemeinde, wann wie? Welche theologischen und welche Gemeinde-Konzepte stehen hinter den jeweiligen Gesten?

Wie ist die Eingangsliturgie aufgebaut? Und wie kann sie wieder blühen, statt nur wie ein Verwaltungsakt heruntergerappelt zu werden? Gibt es Alternativen zum Psalm-Gebrabbel? Welche? Alles wird sofort erprobt – wie in einer Werkstatt. 1. Version – Reflexion – 2. Version – bis es stimmt.

Wie lese ich vor aus der Bibel? Nehme ich mich heraus, oder darf meine Interpretation hörbar werden an der Art zu lesen?

 

c. Tretminenfeld Abendmahl

Hier kommt öfter Frau Dr. Ute Grümbel vom gottesdienst institut nordelbien dazu. Ihre Kenntnisse vom Abendmahl und ihre Erfahrungen eröffnen noch einmal ganz andere Fragen: Ach so, es gibt den Einsetzungsbericht 4mal in der Bibel, und keinmal so wie wir ihn sprechen in der Liturgie. Und nur einmal ist er mit der Vergebung der Sünde verbunden. Was bedeutet das für die Liturgie?

„Es geht bei uns dermaßen verklemmt zu beim Abendmahl – ich bin immer froh, wenn’s keins gibt.“ sagt eine Vikarin – soll das die Basis für die neue Ökumene sein?

Immer feiern wir zum Abschluß der Woche selbst das Mahl – in einer sehr einfachen, aber heiteren und gemüthaften Weise. Für einige ist es dann das erste Mal, dass sie so viel Sinn und Freiheit im Sakrament erleben.

 

d. Rolle und Person

Das ist das innerste Thema, das sich durch alles zieht. Die Person zieht sich die Rolle an und beginnt in ihr wie in einem neuen Kleid zu wohnen (s. Talar).

Die Rolle formt die Person, aber sie darf sie nicht verformen. Die Person beleuchtet die Rolle gewissermaßen von innen her. Beide müssen nachgeben und verstehen, wie das je andere gemeint und gestrickt ist. Die Gemeinde verzeiht alles, aber nicht, wenn sie die Person nicht spürt. Privatheit im Gottesdienst will sie aber auch nicht. Zu recht. Es geht um mehr als um die Virtuosität von Pastorinnen und Pastoren.

 

Am schönsten ist es, wenn man als Gottesdienst-TeilnehmendeR über all das nicht nachdenken muß, sondern sicher und klar, beinahe beiläufig liebevoll durch diesen großen alten Ritus geführt wird. Das ist das Ziel. Vorher wird ‚by heart’ geübt, getanzt, gerungen und erprobt, bis die ersten Schritte leichten Herzens gelingen.

 

4. Konkretionen mit Ehrenamtlichen

Zwei Dinge sind dafür nötig:

Einweihung

Gemeindeglieder übernehmen (teilweise) die Leitung eines Ritus, die über Jahrhunderte Professionellen vorbehalten war. Entsprechend scheu sind alle Beteiligten bei diesem Schritt immer noch, auch wenn Kirchentage und andere Anlässe diese Schwelle effizient gesenkt haben. Es ist nicht gut, diesen Übergang zu leugnen. Jeder Profi erhält eine Ordination. Wer sich in die Zone des Heiligen begibt mit der eigenen Gestaltungskraft, der oder die braucht Einweihung und Auftrag. Dies ist eine offizielle Handlung. Sie kann z.B. darin bestehen, dass der Kirchenvorstand eine Gruppe oder einzelne öffentlich legitimiert.

Das kann auch nach einer Zeit der Erprobung geschehen. Es schafft Klarheit, indem es Menschen vom Verdacht der Eigenmächtigkeit befreit, und es schafft ein neues Bewusstsein beim leitenden Gremium, den Pastorinnen und Pastoren und den Gliedern der Gemeinde.

Die Ermächtigung geschieht aber auch parallel informell unterwegs im Unterricht – z.B. bei der Frage, wer wen segnen darf. Auch die Teilschritte eines Gottesdienst-Lehrgangs werden jeweils neu die biblische, in der lutherischen und unierten Kirche begründete Erlaubnis betonen, dass Ehrenamtliche Gottesdienst halten können. Der Mehrzahl der Menschen ist das nicht klar. Sie begeht den Gottesdienst oft noch vorreformatorisch, wenn nicht alttestamentlich, indem sie nichts anderes als eine exklusive Priesterschaft der Ordinierten im Gottesdienst erwartet.

 

Unterricht

Je offener die Formen christlicher Glaubens- und Gebets-Praxis im Gottesdienst wählbar sind, desto mehr müssen die Menschen über die Elemente des Gottesdienstes bescheid wissen, damit sie verantwortlich Entscheidungen fällen können. Hier ist Unterricht nötig, Erwachsenenkatechese. Und zwar eine, die Verstand und Gemüt gleichermaßen anspricht, denn die Betonung des Verstehens allein hat im Protestantismus ihre Grenze erreicht. Dies ist in den Grundsätzen des Gottesdienstbuches auch erbeten.

Das bedingt, dass die Pastorinnen und Pastoren ihren Gottesdienst selber kennen und darüber etwas wissen. Das ist nicht immer so. Daher kann es sinnvoll sein, LehrerInnen einzuladen, die Pastorinnen und Pastoren und Ehrenamtlichen in einer Gemeinde gleichermaßen an ihre eigenen Wurzeln im Verständnis von Glauben und Gottesdienst führen. Das kann gleichzeitig Arbeit an der spirituellen Haltung aller Beteiligten sein.

 

Als Kurs für Gruppen, die im Gottesdienst verbindlicher mitwirken wollen, hat sich folgende Form bewährt (s. Buch):

  • Einladung durch zwei Menschen, Profi und EhrenamtlicheR (3-6 Wochen)
  • Konstituierende Sitzung aller Interessenten (mindestens 15)
  • 6 Treffen mit folgenden Themen (6-10 Wochen):
  1. Gottesdienst selber gestalten ohne Vorbereitung
  2. Die Liturgie der Eröffnung und Anrufung verstehen und erleben
  3. Lebendiges Lesen und Ansätze zu auslegender (z.B. szenischer) Lesung kennen lernen, die in Kurz-Auslegungen münden kann
  4. Abendmahls-Verständnisse und Abendmahls-Formen bedenken und erproben
  5. Die Wirkung des Raums und der Sitzordnungen einschätzen lernen und reflektieren
  6. Einen Terminplan erstellen, der den eigenen Einsatz im normalen Gottesdienst und die Belange der Gemeinde verlässlich und überschaubar reguliert
  • Erprobungsphase (3-6 Monate), in der die Gruppe ihren Stil und ihre Themen realisiert
  • Zwischen-Bilanz und Rückkopplung mit Kirchenvorstand und Gemeinde
  • Ggfs. Fortsetzung der Mitarbeit am Gottesdienst nach selbst gewählten Fristen und Themen (1-2 Jahre)