Lebenspredigt bei Bestattungen

 

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Lebenspredigt bei Bestattungen und anderen Kasualien
Überindividuelle Themenfelder als Ergänzung zur Betrachtung des Individuums

Wider die freiwillige Selbstbeschränkung auf Bibel-Sprüche und Zitation der tabellarischen Vita:
Lebens- und Themenpredigt wagen wie sonst auch im Gottesdienst
Wenn man es als Pastorin und Pastor geschickt einleitet, kann man den Menschen in einer Trauerfeier, aber auch bei anderen Kasualien, eine kleine geistliche Lektion über das Leben mitgeben. Taufe, Trauung und Bestattung bedenken ein bestimmtes Leben. Indem Menschen zur Kirche kommen und uns ihre Menschen bzw. sich selbst anvertrauen, erwarten sie auch einen anderen Deutungshorizont als den eigenen. Wer nur die Vita nacherzählt und einen Bibelspruch dazu packt wie ein Motto, verpasst vielleicht eine Chance zu echter Verkündigung. Denn die Menschen, die wir immer vermissen im Gottesdienst am Sonntag, die sitzen oft bei Kasualien. Und sie sind offener als früher für spirituelle Nachrichten, weil meist nicht so vorgeprägt sind.
Man kann anhand eines konkreten Lebensweges ein Thema aufspüren und es in einer Art ‚Exkurs‘ vertiefen. Einleitend kann man z.B. sagen: „Wir erkennen in diesem Leben ein Motiv, das viele Menschen bewegt: Wie vererbt man Werte, die einen selbst getragen haben? Ich möchte darauf einen Moment eingehen, weil ich glaube, dass das auch für uns Lebende wichtig ist. Es lässt sich anhand dieses Leben nämlich folgendes lernen/verstehen: …“ – dann macht man den Exkurs und kehrt nach 3-5 Minuten wieder in die Vita zurück.
In diesem Exkurs lassen sich sogar komplexe Themen wie Gottesbilder usw. ansprechen, selbst wenn unkirchliche Leute da sitzen. Man kann sagen, niemand soll hier bekehrt werden, aber es gibt einfach kluge Einsichten im Christentum und Vergleichsgeschichten, die geronnene Erfahrung weitergeben. Aus denen läßt sich auch ohne ‚Glauben‘ viel lernen/verstehen.
Hier der Anfang einer kleinen Sammlung von biografisch orientierten Themen:
A. Themen
1. Vererben von Werten – nicht wissen was aufgehen wird, weil das Vererbte andere Gesichter und Erscheinungsweisen trägt, aber im Kern uU dasselbe ist, was mir wichtig war. Z.B.: Der Zahnarzt will den Beruf vererben an den Sohn. Der schlägt das Erbe aus und wird Förster. Der Vater ist enttäuscht. Er übersieht, dass der Sohn mit derselben Akribie den Wald hegt wie er die Zähne seiner Kunden.
Im anderen forschen nach dem tieferen Wert, demütig werden bzgl der Begrenztheit der eigenen Wünsche und glücklicher durchs Entdecken der ungeahnten Erfüllungen.
2. Generationenbruch nach dem Krieg
Die Kriegs- und Nachkriegsgenration lebte aus dem Primat der Form vor dem Inhalt. Am Vorgarten, an ihrem Ruf und der Position meinte man das Wesen der Menschen zu erkennen. Das hat diese Generation stark an vorgeprägten Lebensformen hängen lassen (s. Zahnarzt und Förster oben). Sie konnten z.B. nicht begreifen, dass eine Scheidung in der Kinder-Generation manchmal eher eine lebensfördernde Maßnahme war. Sie bestanden auf dem Institut EHE und seiner Unverbrüchlichkeit in der Form, egal wie es innen zuging. Das hat sie überleben lassen im Krieg und danach.
Diese Haltung wurde um 1968 stark erschüttert: es galt plötzlich der Primat des Inhalts vor der Form. Formen lösten sich auf, ‚Muff unter Talaren‘ war angeklagt.
Man löste sich von vermeintlich heilsbringenden Institutionen und musste dann vieles selbst erfinden.
Am Ende dieser Entwicklung stehen wir, die wir Formen und Inhalte neu austarieren müssen in einer Zeit, die wenig klare langfristige Formen zuläßt, sich aber insgeheim danach sehnt.
So geht’s auch der Kirche. Ihre auf Langfristigkeit angelegte Form versteht sich nicht von selbst mehr, und das ist auch nicht zurückzudrehen.
Die Menschen, die im Primat der Form groß geworden sind, sterben jetzt aus – wir bestatten sie. Insofern ist es wichtig, diese Dimension ernst zu nehmen.
3. Das Unvollendete und all seine berühmten Beispiele
s. (ägyptische) Statuen ohne Nase oder Arm – davon kann man ein Bild zeigen – sie haben eine eigene Schönheit gerade in der Versehrtheit,
Rilke zitieren (wachsende Ringe),
Leben Jesu wäre ohne jähes Ende vermutlich nie bekannt geworden, siehe Verwandtenspruch: „er hat noch so viel vorgehabt …“ .
Neue Deutung:
Das Unvollendete ist die eigentliche Gestalt des Christlichen. Sie treibt in Verbindung mit der Fantasie des Betrachters dynamisch in die gemeinsame Vollendung. Das Auge des Betrachters vollendet das Unvollendete – das verbindet und inspiriert stärker als das Staunen über Vollendetes, das Unvollendete zieht den Zuschauer hinein ins Geschehen – auch und grade im Schmerz. Das Vollendete beeindruckt, aber es schließt auch aus. Und es setzt die Ansprüche zu hoch.
4. Schaffen oder Lauschen, Maria und Martha,
Lebensweisen bzw Tendenzen in ihnen aufspüren, anhand der Biografie auch mal ein Defizit ansprechen: was hat gefehlt an Schaffenskraft oder Lauschkraft?
Und wer erbt was davon bzw schlägt das Erbe aus und macht es anders?
5. der eine Schritt weiter in einem Leben:
man kann im eigenen Leben nur eine wesentliche Haltung gegenüber der Herkunftsgeneration verändern. Man kann an sich selbst arbeiten, dass eine Schuld oder der ein Schatten innerhalb der Herkunft seiner Kraft beraubt und nicht 1:1 vererbt wird an die Kinder/Schüler usw – alles andere macht man wie die Eltern.
Man kann dafür Längslinien aufspüren durch Generationen – z.B. alle Männer in jeder 2. Generation in der Vaterlinie versuchen einen Selbstmord, der Verstorbene nicht – aha! Was ist da gelungen? Welche Hypothek trägt sein Sohn?
6. Man findet als Partner immer die Mutter bzw den Vater, wundere dich nicht
– aber man kann eine wesentliche Sache zusammen mit dem Partner anders machen – s. 5.
7. es gibt kein Recht auf Glück oder Erfüllung
es gibt auch kein einklagbares Recht auf Leben
– s. Leben Jesu, Kriegsgeneration
– contra neuzeitliche Sicherung, die suggeriert: wir haben ein Recht auf Leben, Unversehrtheit, einklagbare Rechte
– besonders wichtig bei jung Verstorbenen
das heißt jeder Moment zählt jetzt, und ich werden den letzten Ring nicht erfüllen.
Man kann ‚Gott verklagen‘, das ist Gebet.
aber es gibt trotzdem kein einklagbares Recht
Die Wahrheit ist: wir sind uns alle hier geliehen für eine bestimmte Zeit – 10, 16, 39 oder 62, 97 Jahre – wir wissen für wie lange wir uns haben. Wir sind uns Kostbarkeiten – gegenseitig geliehen – mit unseren Macken und Kanten und mit unseren starken Seiten….. Wir gehen hier auf Erden in die Schule. So wie ihr jeden Tag in die Schule geht, ist das Leben auf Erden ein einziges : in die Schule gehen. Und zwar: Das Leben ist eine Schule der Liebe. – es geht darum in der Liebe, im Lieben, immer mehr zu wachsen – und sich auf die Ewigkeit vorzubereiten…
Geschenk Leben ist ein Geschenk! jeden Tag – jede Sekunde! – lasst uns unser Leben leben – nicht als Kopie von irgendwem und irgendwas – sondern unsere Ureigenstes leben…. Leben: ganz bewusst, ganz intensiv.
8. ich in Gott – Gottesbild im Christlichen als dynamischer Raum, in dem man leben kann
>ich bin ein Schöpfer meiner Welt und damit ein Ebenbild Gottes.
<Ich bin Erbe einer Welt von Genen, Traditionen, Widerwärtigkeiten und damit ein Ebenbild Christi, des Sohnes
Und ich bin beides zugleich – im Hl. Geist
9. Jüngere Zeitgeschichte in Etappen, Nachkriegszeit, 68, 90m den enormen Umbrüchen, die eine Einzelseele eigentlich überfordern
– schildern, um den Großraum einer Biografie zu öffnen, in dem sich das Einzelschicksal anders vorfindet, als wenn es nur für sich sprechen würde.
10. Polaritäten steigern einander konstruktiv im Raum der Liebe – z.B.
>Die Fähigkeit Kinder zu erziehen und zu formen wächst –
<und gleichzeitig wächst die Demut hinzunehmen, was ich nicht formen kann und die Dankbarkeit über das, was von selbst entsteht
>Die Kenntnis des Lebenspartners wächst im Lauf der Jahre –
<ebenso wie das Empfinden für sein Geheimnis
Polaritäten steigern einander destruktiv, sobald der Raum der Liebe verlassen wird
Krieg, Scheidung (der andere ist mir kein Geheimnis mehr), Verstoßung der Kinder bzw der Eltern, weil die Polarität aus Erziehen und Lassen aus einem gemeinsamen Raum der Liebe herausfällt

B. Symbole als Schlüssel zur Deutung für Biografie
Bilder m archaischen Themen – z.B. Bosch: Engel im Tunnel und Engel im Fels
Kerze – brennt ab und verströmt sich in Licht und Wärme, erlischt
Schuhe – haben getragen. wen? Woher wohin? Welche Art von Füßen? Tanzschuhe?
Schlüssel – der letzte, der erste im Leben. Welche Wohnung? Wie oft benutzt?
Musik – Musikgeschmack als biografisches Muster, Musikstück, mit dem ein Erlebnis verbunden ist
Kleidung – Jackett – wann wo wie getragen? Arbeitskleidung. …
Schmuck – welche Anlässe? Von wem vererbt? Wem vererbt?
Buch – Inhalt, Interessen, Motive
Film – welchen 5 mal gesehen? warum? welche Sequenz daraus?

GARTEN
Im Anfang war der Garten, liebe Gemeinde.
Meint jedenfalls die Bibel.
Im Anfang war der Garten.
Mit Baum und Strauch.
Mit Wasser und Weg
Mit Johannisbeere und Zinnien.
Mit Rotkehlchen und Schnittlauch
Und mit der Katze, die sich von den Menschen am Bauch streicheln ließ.
Im Anfang war der Garten.
Im Anfang war alles gut.
(dann Biographie – v.a. die Beschreibung des Gartens)
Im Anfang war der Garten.
Mit Baum und Strauch.
Mit Wasser und Weg
Mit Johannisbeere und Zinnien.
Mit Rotkehlchen und Schnittlauch
Und mit der Katze, die sich von den Menschen am Bauch streicheln ließ.
Im Anfang war der Garten.
Im Anfang war alles gut.
Am Ende wird der Garten sein.
Am Ende.
Wenn Jesus, der Gärtner, wiederkommt.
Ins Tiefenbachtal
Und nach Pommern.
Und ans Sterbebett mit seinen Kämpfen.
Am Ende wird der Garten sein.
Ein Platz für jeden.
Eine Zuflucht für jede.
Es wird Bier geben vielleicht
Und ein Amsellied
Und eine Schulter für deinen Kopf.
Und der Ewige wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre und dein Gebein stärken. Und du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.
(JESAJA 58,11) Amen.
C. Geschichten anderer
Filme bzw Filmsequenzen oder Romansequenzen erzählen, die die aktuelle Biografie ins Allgemeine heben, weil sie dann vergleichbar wird mit einer Biografie in einem Film.
Den Deutungsraum weiten, denn unser Leben ist nicht abendfüllend, aber auch nicht nichts.
D. Bibelgeschichten – nicht nur Sprüche
Das Schöne steckt nicht in der Überschrift und Zitation „Auferstehungshoffnung“ (Beispiel für übliche pastorale Rede). Dies dogmatische Wort versteht niemand. Das Schöne lässt sich nicht zusammenfassen. Man muss es im Einzelnen erzählen. Das gilt für Biografie wie für erzählte Bibel. Pastorinnen und Pastoren lieben statt dessen Abstrakta (‚Sein Leben war glücklich.‘). Man könnte auch schildern, wie er auf der Terrasse zwischen seinen vollen blauen Mülltüten saß und Eierlikör schlürfte. Die großen Themen von Kreuz und Auferstehung werden ja auch in der Bibel im Detail durchdekliniert durch die vielen Heilungs-Geschichten und -Themen.
So reden wir auch sonst in Predigten, wir sprechen nicht ständig von Ostern und Karfreitag, sagen (hoffentlich) nicht immer die zentralen großen Heiltatsachen auf, aber wir haben dies immer im Hintergrund einzelner Perikopen.
Mit der Zitation von Bibel-Geschichten kann man absehen lernen von diesem einzelnen Toten und sich als Trauernde selbst neu ein- und ausrichten. Dies anhand dieses Menschen, um den wir trauern, aber auch jenseits seines Einzelschicksals.
Dafür kann thematische biblische Spurensuche helfen:
1. Vater und zwei Söhne – Wagnis, Sicherheit und die Selbst-Verfehlung in beiden
2. Maria am Grab – und die Vergafftheit ins Grab, Todessehnsucht versus Wende zurück ins Leben, meine Frist ist verlängert und mehr noch, ich gehe nach dem sterben anders ins sterben, nicht (fest)halten wollen
3. Emmaus – Lebens-Gesten weitertragen, Gegenwart des Toten neu und anders feiern
4. Ja sagen und es nicht tun, nein sagen und es tun, besser: etwas sagen und entsprechend tun – s Wort Jesu dazu
5. Weihnachten, Krippe – im Kind alles angelegt und angedeutet finden, was dann wird. Das Leben Jesu und des Verstorbenen wird nicht immer mehr und mehr, sondern es wächst immer deutlicher zu sich selbst heran, es gibt einen Zuwachs ins Selbe.
6. Josefs Geschichte, Wandel der Schicksale
Biografie nicht linear. Angelegtes wird gebrochen und ersteht nach Jahren wieder – oder auch nicht. dafür entsteht anderes. Oder auch nicht.
7. Jakob und Esau,
Neid, Lebenslügen, Kampf um Wahrheit, Versöhnung nach dem Kampf
8. Moses und Aaron
Leitung, Schwäche, Ermüdung durch den Hl Geist und Vererbung auf die 70 als Wirkung der Schwächung durch den Hl Geist
9. David und Bathseba
Gewinn durch Betrug, Erotik, Begehren
10. Samenkorn Gleichnis –
Vererbung von Lebensweisheit, Werten und was daraus wird, Demut gegenüber der eigenen Wirkung lernen
11. Senfkorn, 100fache Frucht, Verschwendung
von der Vergeblichkeit und der Verschwendung, die überall in der Natur zu sehen ist. Übererfüllungsmotive aufspüren, nicht ahnen, was kommt, vielleicht erst nach dem Tod, z.B. charles de foucoult, erfolglos und nach dem Tod verehrt
12. Das Gottesreich wie eine Frau, die einen Krug mit Mehl auf dem Kopf nach Haus bringt. Der Krug hat ein Leck, sie merkt es nicht ,und als sie ankommt ist der Krug leer. So ist das Himmelreich.
(Thomas-Evangelium)
13. Simeon,
zufrieden sterben, wenn man eine große Sache gesehen hat, die gelingt
14. Elia: „Ich habe genug“ – Für etwas gekämpft haben, sich abgerackert für ein Ziel, am Ende müde und dann: Im Gebet Leben in Gottes Hand zurücklegen, nicht einfach wegwerfen, sondern gut aufgehoben wissen bei Gott.
15. weitere Themen, Erfahrungen und Gebräuche
– Ich finde das Thema „Rechtfertigung“ sollte auch irgendwie auf gute Weise zu integrieren sein. Nicht weil ich so großer Lutherfän bin, sondern weil ich aus vielen Gesprächen – und das gilt meistens gerade für Trauerfälle – die Not spüre, gleichzeitig ehrlich und diskret im Blick auf Düsteres sein zu müssen. Von daher Biblische Gedanken oder Gedichte, die zum Ausdruck bringen: ich bin so wie ich bin „recht“ in Gottes Augen, oder Gott spricht frei, wo ich als Verwandte es vielleicht nicht kann. Es ist keine Schande zu scheitern, weil Erfolg keiner der Namen Gottes ist. Was heißt es überhaupt, ganz aus dem Vertrauen auf die Liebe Gottes zu leben….
– Zum Umgang mit Bildern gerade in der Bestattungszeremonie. Ich habe es in Finnland als heilsam erlebt, dass es dort ganz übliche Praxis ist, die mit Myriaden von Blumen geschmückte Kirche, den Sarg, sogar den offenen Sarg zu fotografieren. Das gilt bei uns als despektierlich. Dort ist es in Trauergruppen Usus, dass man einander die Bilder von der Trauerfeier zeigt und darüber reden kann, warum gerade dieser Sargschmuck so wichtig war, wie die Inschrift auf der Schleife getröstet hat und dass das Gesicht des Verstorbenen so friedlich war, dass es die Qual der letzten Tage überleuchtet….
– Die Idee mit der 3-5-Minuten-Predigt als Erweiterung finde ich klasse und eine große Chance, befürchte aber, dass es viele Kolleginnen und Kollegen überfordern könnte, die zum Zusatzgeschäft noch 3-5 Beerdigungen haben, oder Hochzeitskirche oder oder. Mein Vorschlag (aber vielleicht willst Du das sowieso oder hast es schon auf Eurer Seite eingerichtet): Eine Anregungskiste mit schönen Texten (Gedichten, Mini-Predigten, Bildern), geordnet nach Themen, die Menschen sich dann nach Themen-Register heraussuchen dürfen.
– Für mich selbst kann ich sagen, dass Sprüche oder ganze biblische Texte nicht nur nebeneinander gestellt werden. Die sind immer verzahnt mit der Biographie. So lange suche ich. Und ich habe mich auch schon in die Nesseln gesetzt, wenn ich zu ehrlich und direkt war. Mit den Angehörigen hatte ich das jeweils abgesprochen – weil Zuckerguss unerträglich ist. Benno war ein Schläger. Die Beerdigungsgemeinde fand das gar nicht gut.
– Meine Erfahrung ist vor allem auch, ein gutes Beerdigungsgespräch ist das wichtigste. Davon hängt letztlich ziemlich viel ab. Schwer einzufangen ist ja auch, ob das erzählte Leben auch das wirklich erlebte Leben ist. Da habe ich immer viele Fragen. Staune auch, wie wenig Menschen voneinander wissen.

www.gottesdienstinstitut-nordkirche.de