Konfirmationsgottesdienst

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Konfirmationsgottesdienst

am 4. Juni 2005 um 15.00 Uhr

in der St. Nicolaus Kirche

„Wir sind in Gottes Hand“

 

Glocken

 

Orgelvorspiel + Einzug der KonfirmandInnen

 

Begrüßung

(Ort: Mitte vor Altar)

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, liebe Eltern, Paten, Verwandte und Freunde. Ich möchte euch und Sie ganz herzlich hier in der St. Nicolaus Kirche zu Alsterdorf begrüßen. Wir alle, sind heute aus nah und fern zusammengekommen, um dieses große Fest – die Konfirmation von 15 jungen Menschen – gemeinsam zu feiern.

Und auch Gott feiert hier mit uns. Er hat uns versprochen, wo sich zwei oder drei oder mehr Menschen in seinem Namen versammeln, da ist er anwesend, da ist er mitten unter uns.

Und so feiern wir diesen Gottesdienst

im Namen Gottes des Vaters, Schöpfer allen Lebens,

im Namen Jesu Christi, der uns zu einem gelingenden Leben einlädt

und im Namen des Heiligen Geistes, der Gottes Nähe in und um uns spürbar werden lässt.

Amen.

 

Als Zeichen für Gottes Anwesenheit entzünde ich die Kerzen am Altar.

(Kerzen am Altar entzünden)

 

Wir singen gemeinsam das erste Lied.

 

Lied: Tut mir auf die schöne Pforte (EG 166 1,2 + 6)

Gebet

(Ort: Altar)

Guter Gott,

wir sind heute hier zusammengekommen, weil sich Charly, Jenny, Dennis, Bianca, Bernhard, Julian, Jonny, Malina, Marvin, Scarlet, Tobias, Melissa, Saskia, Nora und Patrick für ein Leben mit dir entschlossen haben und dies vor allen hier Anwesenden fest machen wollen.

Du liebst jede und jeden von uns, weil wir deine Geschöpfe sind. Du kennst uns und kanntest uns schon bevor wir geboren wurden, und du nimmst uns an, wie wir sind.

Dafür danken wir dir.

Lass uns dies nun auch im Gottesdienst spüren, schenke uns wache Sinne dazu.

Amen.

 

Schon sehr lange haben Menschen erkannt, dass Gott für sie da ist und dies in Lieder, wir nennen sie heute Psalmen, gefasst. Und mit den Worten eines Psalm-Beters sprechen wir nun im Wechsel eine Übertragung des Psalms 121.

 

Psalm 121 (im Wechsel mit der Gemeinde)

– ich beginne und die Gemeinde zs. mit Pastorin Osterwald spricht die eingerückten Zeilen:

 

Ich blicke nach oben zum Himmel

Und frage mich: Wer hilft mir?

Gott wird mir helfen,

er hat die Welt und alles, was lebt erschaffen.

Er wird dich nicht fallen lassen
und du darfst gewiss sein,
dass er nicht schläft.

Gott, dein Schöpfer, lässt dich nicht aus den Augen.

Gott beschützt dich.

Er ist dir nah,

so nah, dass dir am Tag und in der Nacht nichts passieren kann.

Gott beschütze dich
vor allem Schrecklichen.

Gott beschütze deine Seele.

Gott beschütze dein Gehen und Kommen.

Heute und für immer.

Gott ist da. Er hat uns erschaffen und hält uns in seiner Hand. Er lässt uns nicht allein, sondern begleitet uns durchs Leben.

Das ist die Botschaft, die besonders heute im Mittelpunkt steht und wir haben im Konfirmandenunterricht ein Lied gelernt, das von Gottes Größe spricht. Wir möchten es hier nun gemeinsam mit allen Anwesenden singen:

 

Lied: Groß ist unser Gott (3x – d.h. entw. 2 ½ o. 3 ½) mit Klavier

 

(Stellwand mit „Gruppen-Hand“)

Hinführung:

(Ort: Notenständer)

Am Anfang des Konfirmandenunterrichts stand diese Hand. – Für alle, die sie nicht sehen können: Es ist eine auf Papier aufgemalte große Hand. – Diese Hand streckte sich uns entgegen – sie war noch leer. Doch am Ende der Stunde sah sie so aus, wie sie jetzt zu sehen ist: voll; gefüllt mit einer Menge von kleinen Händen – bunten Handabdrücken.

Jede Konfirmandin, jeder Konfirmand und auch Herr Engelhard und ich haben unsere Hand dort abgedruckt. Wir haben sie sozusagen in die große Hand hineingelegt.

Warum wir das gemacht haben, dazu möchte ich später noch etwas sagen.

Zuvor möchte ich euch und Sie einladen, eure/ihre eigenen Hände zu betrachten…

 

Handmeditation

Ort: Mitte vor Altar)

… und sie zu einer Schale zu formen.

Ich stelle mir vor, dass ich Sand darin habe. Warmen, weichen Strand-Sand. Er rieselt durch meine Finger hindurch. Es fühlt sich angenehm an. …

Ist aller Sand hinausgerieselt, spüre ich, wie Wasser über meine Hände fließt. Es ist kühl und erfrischt meine Hände. …

Nun fällt mir eine Kugel in die Hand – ich fange sie auf und passe auf, dass sie mir nicht wieder aus der Hand springt. Es ist eine goldene Kugel. Ich sehe, wie sie in der Sonne glänzt. Vorsichtig lasse ich sie in der Hand hin und her rollen. Sie soll nicht über den Rand hinausfallen. Aber ich lasse sie nun doch hinausrollen, um Platz für etwas noch viel Wertvolleres zu machen.

Für etwas, dass mir persönlich wichtig und wertvoll ist. Das Wichtigste und Wertvollste, was ich mir vorstellen kann, lege ich hinein in meine Hände.

Und ich lasse mir Zeit, um es mir genau vorzustellen. Vielleicht ist es in Wirklichkeit größer als meine Hand, doch heute passt es in die Hände hinein.

Und ich lasse mein Wertvollstes nun in meiner Hand hin und herwandern, lasse ihm Raum, um sich auszubreiten, um sich zu entfalten. Ich achte gut darauf, dass es nicht über den Rand fällt.

Und wenn Gefahr droht, dann halte ich meine Hand schützend wie ein Dach darüber. Nichts soll es bedrohen oder ihm Schaden zufügen. Ich bin dabei ganz vorsichtig, damit ich es nicht zerdrücke, sondern es dennoch Raum hat.

Sobald die Gefahr vorüber ist, lasse ich meinem Wertvollsten wieder seinen Freiraum…

So stelle ich mir Gott vor. Liebevoll und achtsam hält er uns in seiner Hand. Wir dürfen uns frei bewegen, eigene Wege gehen und er gibt Acht, dass wir nicht aus seiner Hand fallen.

Wenn Gefahr droht, hält er schützend seine Hand über uns, aber immer so, dass wir noch genug Bewegungsfreiheit haben.

Ist die Gefahr vorüber lässt er uns wieder den Raum, den wir brauchen.

Wir sind für Gott wertvoll.

Wie komme ich darauf? Das steht in der Bibel und daran halte ich mich fest.

Doch bevor wir den Bibeltext hören, lassen wir unser Wertvollstes für die nächste Stunde einfach einmal fliegen. Wir lassen ihm die Freiheit. Es wird sicher wieder zu uns zurückkommen…

(Ort: Notenständer)

Lesung aus 1. Mo. 1, 1; 26a; 27-28a; 31: Gute Nachricht – Hilke

 

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

(Nachdem er das Licht, das Himmelsgewölbe, Land und Meer, die Pflanzen, Sonne, Mond und Sterne sowie die Tiere erschaffen hatte, sprach er:)

Nun wollen wir Menschen machen, ein Abbild von uns, das uns ähnlich ist!

So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild,
als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und Frau.
Und Gott segnete die Menschen.
Und Gott sah alles an, was er geschaffen hatte und sah: Es war alles sehr gut.

 

Gott hat uns erschaffen und deshalb sind wir ihm wichtig und wertvoll.

Als Zeichen dafür, dass wir in Gottes Hand sind, haben wir unsere Hände dort in die große Hand gedruckt.

 

Liebe Konfirmandinnen, liebe Konfirmanden,

ihr kennt diese Geschichte von der Schöpfung sehr gut. Immer wieder tauchte sie im Konfirmandenunterricht auf und machte uns deutlich, dass wir Gott wichtig sind, weil er uns erschaffen hat.

Und er hat uns so erschaffen wie wir sind, mit all unseren Fähigkeiten, genauso wie mit unseren Schwächen. Er sagt sogar, dass es gut so ist.

Und er lässt uns nicht allein, sondern stellt uns andere Menschen zu Seite.

Warum tut er das? Dazu möchte ich mit euch und Ihnen das Bild betrachten, das auf dem Liedblatt vorne abgedruckt ist.

Es ist ein Bild von Sieger Köder, einem katholischen Priester und Künstler, der 1925 geboren wurde und inzwischen im Ruhestand lebt. Ihm lag es am Herzen, die Heilsbotschaft der Bibel, die Liebe Gottes zu den Menschen, in Bildern auszudrücken.

Im unteren Bereich des Bildes sind zwei große Hände zu sehen. Sie sind – ähnlich wie unsere Hände eben – zu einer Schale geformt. Es sind Hände, die etwas erschaffen, etwas aus dem Dunkel herausheben. Und es sind gleichzeitig Hände, die halten.

Ein roter Punkt ist in den Händen sichtbar. Es könnte die Energie und Kraft sein, aus der heraus Gott schöpfte. Die Kraft der Liebe.

Und wenn man die beiden Menschen im Bild betrachtet, kann man erkennen, dass Gottes Liebe auch zwischen ihnen wirkt. Sie sind einander zugewandt. Es wirkt harmonisch. Auch hier sind zwei Hände sichtbar: Menschenhände. Sie drücken Zuneigung, Zärtlichkeit und Geborgenheit aus.

Was bedeutet das?

In unseren Händen – in Menschenhänden – wird Gottes Liebe deutlich. Sie stehen und handeln stellvertretend für Gottes Hände. Sie werden spürbar, erfahrbar im eigenen Leben.

Gottes Hände bleiben uns manchmal, vielleicht auch sehr oft im Leben verborgen, aber Menschenhände sind da.

Jede Hand, die uns im bisherigen Leben getröstet hat, die uns half und unterstützte, die uns in den Arm nahm oder auf die Schulter klopfte, jede dieser Hände, war Gottes Hand.

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

ihr habt solche Hände in eurem Leben erfahren. Durch Familie und Freunde, vielleicht auch manchmal durch fremde Menschen.

Und ich freue mich, dass heute meine Hände zu stellvertretenden Händen Gottes werden dürfen, um euch den Segen für euer weiteres Leben zuzusprechen. Gott segnet euch durch mich. Das freut mich sehr und ich bin sogar ein wenig stolz darauf, dass ich das tun darf.

Ihr habt euch gemeinsam mit mir auf den Weg gemacht. Ihr wolltet mehr von Gott erfahren und ich durfte euch begleiten und so habt auch ihr mich ein Stück des Wegs begleitet.

Am Anfang dieses gemeinsamen Weges stand die Hand und auch gegen Ende haben wir uns noch einmal mit der Hand beschäftigt.

Ich habe euch gefragt, was das für ein Gott ist, dem ihr heute die Hand reicht. Wie seht ihr ihn und wie wünscht ihr ihn euch.

Ich habe nun viel gesagt, wie ich mir Gott vorstelle. Nun habt ihr das Wort:

 

Konfis:

Gott ist mein Freund. Für mich ist er ein Ansprechpartner an den ich mich immer wenden kann.

Gott weist mir den Weg. Er hilft mir, wenn ich ihn brauche. Er beschützt mich.

Gott ist für mich das Glück, der Frieden, die Liebe. Er beschützt uns und ist für uns da, wenn wir ihn brauchen.

Dass Gott auf mich aufpasst und mir endlich zur Seite steht.

Anpinnen der Hände.

 

Auch ich habe – genau wie ihr – so eine Hand gestaltet. Und auch ich habe etwas aufgeschrieben. Es ist meine Erfahrung, wie ich Gott erlebt habe und ich möchte es als Wunsch für euch aussprechen. Es sind dieselben Worte, die auch der Psalmbeter verwendet hat:

Gott wird mir helfen.

Er lässt mich nicht fallen.

Er begleitet mich. Er beschützt mich.

Heute und morgen. Immer.

(Hand anpinnen)

 

Amen.

 

Und als Zeichen dafür, dass ihr Gott wichtig und wertvoll seid, dass er euch liebt so wie ihr seid, erhaltet ihr von mir jetzt ein Kreuz.

(Konfis Kreuz umhängen – währenddessen: Musik)

Wir singen gemeinsam das nächste Lied. Es ist ein Glaubensbekenntnis in modernen Worten. Auch dieses Lied ist aus dem Konfirmandenunterricht und weil es sehr klein abgedruckt ist, möchte ich es hier vorlesen. (Liedtext vorlesen)

 

Lied: Freude (Etwas in mir) (3x) mit Klavier

 

Anrede an die KonfirmandInnen, Einsegnungsgebet (+ Bitte um Heiligen Geist)

(Ort: Notenständer)

 

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

ihr seid getauft auf Gottes Namen, manche seit ihrer Kindheit, manche seit März. Heute macht ihr fest, dass ihr euer Leben mit Gott leben wollt. Ihr habt im Konfirmandenunterricht etwas über die Bibel, Gott und den Glaube erfahren, habt eure Gemeinde und deren Gottesdienste kennen gelernt und zusammen mit mir einen Schulgottesdienst gestaltet. Die ersten Schritte sind getan.

Glaube – das können erwachsene Christen sicher bestätigen – ist nicht immer einfach. Zweifel gehören dazu. Es gibt Hoch- und Tiefzeiten. Aber eines ist sicher: Gott ist treu. Er hält zu uns.

 

Wir beten

Gott, du bist unser Vater. Wir danken dir, dass du uns in der Taufe als deine Kinder angenommen hast.

Wir bitten dich:

Erfülle unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden mit deinem Geist, dass sie wachsen im Glauben an dich, dass sie deine Liebe annehmen und weitergeben.

Gib ihnen Mut, auch in Schwierigkeiten auf dich zu vertrauen.

Hilf ihnen in den Entscheidungen ihres Lebens und zeige ihnen den richtigen Weg, damit sie in der Gemeinschaft mit dir Freude finden.

Jetzt und in Ewigkeit.

Amen.

 

 

Konfirmationsfrage und Einsegnung

(Die KonfirmandInnen erheben sich)

 

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

wollt ihr diesen Weg, den ihr nun beschritten habt, weiterführen und auf Gottes Zusage und Begleitung vertrauen, so sprecht gemeinsam: Ja, mit Gottes Hilfe.

KonfirmandInnen: Ja, mit Gottes Hilfe.

Was wir für euch erbeten haben, das soll euch nun persönlich zugesprochen werden, mit Worten, die ihr euch ausgewählt habt. Lasst euch die Hände auflegen und empfangt den Segen Gottes.

 

(KonfirmandInnen kommen nacheinander in Gruppen nach vorn:

  1. Jenny, Bianca, Malina, Melissa, Nora
  2. Julian, Dennis, Bernhard
  3. Jonny, Marvin, Tobias
  4. Scarlet, Saskia, Charly, Patrick

 

  • Spruch – Hand auf Schulter, Konfi stehend
  • Konfis knien
  • Segen über alle:

 

Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist gebe dir seine Gnade, Schutz und Schirm vor allem Bösen, Stärke und Hilfe zu allem Guten, dass du bewahrt werdest zum ewigen Leben. Amen.

+ Friede sei mit euch.

  • Konfis erheben sich
  • Erhalten nacheinander Konfi-Kerze, entzünden sie an der Osterkerze und stellen sie am Altar ab
  • Erhalten dann Urkunde

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

nun seid ihr Konfirmierte und als solche aufgenommen in die große Gemeinschaft der Christen. Stellvertretend für die Gemeinde, zu der ihr nun gehört, spricht euch Christopher Schmitz, Kirchenvorsteher hier in Alsterdorf, ein Grußwort zu.

 

Grußwort von Christopher Schmitz

(Ort: Notenständer)

 

Als Menschen sind wir nicht allein unterwegs. Wir sind füreinander verantwortlich. Wir können uns gegenseitig unterstützen und solch eine Unterstützung ist auch das Gebet. Wir können Gott unsere Bitten und unseren Dank vorbringen. Das wollen wir nun auch gemeinsam tun – ich bitte alle, die mich dabei unterstützen nach vorne:

 

 

Wir beten

Fürbittengebet

(Ort: Altar)

Lebendiger Gott,

wir bitten dich für Charly, Jenny, Dennis, Bianca, Bernhard, Julian, Jonny, Malina, Marvin, Scarlet, Tobias, Melissa, Saskia, Nora und Patrick, dass sie deinen Segen spüren können und unter deinem Schutz glücklich werden.

Wir bitten dich für die Familien, aus denen sie kommen, für alle Angehörigen, dass sie den weiteren Lebensweg der Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihrer Zuneigung und Hilfsbereitschaft begleiten. Und wir bitten dich für alle Freunde und Freundinnen, dass sie dann zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden.

Gott, wir bitten dich für alle Menschen, die weder Geborgenheit noch Unterstützung in ihrem Leben erfahren. Sende du ihnen Menschen, die deine Liebe spürbar werden lassen und dazu beitragen, dass ihr Leben wieder lebenswert wird.

Guter Gott, in der Stille bringen wir vor dich, was uns bewegt. Wir legen dir die Menschen ans Herz, die uns wichtig sind. Und wir denken an die Menschen, die uns heute hier fehlen.

-kurze Stille-

 

Gott,

wir danken dir dafür, dass du für uns da sein willst und uns zuhörst.

Amen.

 

Kollekte + Musik

(Ort: Mitte vor Altar o. Notenständer)

 

Es wird nun die Kollekte eingesammelt.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sich dazu entschlossen, Kinder in Afrika zu unterstützen. Es ist ihnen wichtig, Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht wie uns.

Konfi (Charly):

Wir erbitten die Kollekte für ein Waisenhaus in Ruanda.

Durch den Bürgerkrieg vor zehn Jahren sind viele Kinder zu Waisen geworden. Sie haben kein Zuhause mehr.

Das „Kinderhilfswerk für die Dritte Welt e.V.“ sorgt dafür, dass diese Kinder ein neues Zuhause bekommen, wo sie geschützt und aufgehoben leben können. Auch der Schulbesuch wird den Kindern dort ermöglicht.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns zusammen dieses Projekt unterstützen.

 

Während der Sammlung wird die Orgel spielen und anschließend singen wir gemeinsam das

 

Lied: Komm, sag es allen weiter (EG 225, 1-3)

 

(Während des Liedes bereits die Tücher von den Abendmahlskelchen nehmen)

 

(

Ort: Altar)

Abendmahl:

Vorbereitung (Gebet)

 

Guter Gott,

lade uns jetzt zu dir ein. Stärke uns, wenn wir nun an deinen Tisch kommen. Nimm alles von uns, was uns belastet. Es soll unser Leben nicht länger schwer machen.

Schenke uns, was wir zum Leben brauchen.

 

Guter Gott,

danke, dass wir nicht allein durchs Leben gehen müssen. Du stellst uns Menschen zur Seite, die für uns da sind.

 

An all das wollen wir denken und deine Nähe spüren, wenn wir jetzt Brot und Kelch miteinander teilen.

Amen.

 

 

Einsetzungsworte

 

Unser Herr Jesus Christus,
in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot,
(Brot nehmen und hochhalten)
dankte und brach’s
(Brot brechen)
und gab’s seinen Jüngern und sprach:
Nehmt hin und esst.

Das ist (Kreuzzeichen) mein Leib, der für euch gegeben wird.

Solches tut zu meinem Gedächtnis.

 

Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl,
(Kelch nehmen und hochhalten)
dankte und gab ihnen den und sprach:
Nehmt hin und trinkt alle daraus,
dieser Kelch ist der neue Bund
in (Kreuzzeichen) meinem Blut,
das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
Solches tut, sooft ihr’s trinkt, zu meinem Gedächtnis.

 

Als Tischgebet beten wir gemeinsam, wie Jesus es seine Jünger gelehrt hat – und ich bitte euch und Sie dazu aufzustehen:

 

 

Vater unser

im Himmel,

geheiligt werde dein Name,

dein Reich komme,

dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unter tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

 

 

Kommt nun an Gottes Tisch. Ihr seid alle eingeladen.

Gott lädt euch ein. Er will, dass wir ihm hier begegnen können. Schmeckt und seht die Freundlichkeit unseres Gottes.

 

Ich lade zuerst die KonfirmandInnen mit ihren Eltern ein, nach vorne zu kommen. Alle anderen dürfen sich wieder setzten. Sie sind danach herzlich eingeladen ebenfalls nach vorn zu kommen und das Abendmahl zu empfangen.

 

(Mikro aus!)

 

Austeilung (…)

Das Brot des Lebens, für dich gegeben.

Der Kelch des Heils, für dich gegeben.

 

Wir reichen einander die Hände.

 

Jesus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

 

Das stärke und bewahre euch jetzt und alle Tage eures Lebens. Geht hin im + Frieden Gottes.

 

– mehrere Durchgänge –

(am Ende geben sich die Austeilenden gegenseitig)

 

 

 

Dankgebet

Wir danken dir, Gott.

Gestärkt durch Brot und Saft
und gestärkt durch die erlebte Gemeinschaft
gehen wir unseren Weg weiter im Vertrauen auf dich.

Wir wissen, dass wir deine geliebten Kinder sind, deine Ebenbilder und als solche sind wir zur Liebe untereinander berufen.

Segne und behüte uns in diesem Glauben.

Amen.

 

 

Gemeinsam singen wir das

 

Lied: Herr, wir bitten: Komm und segne uns (1,3,4)

Ich bitte alle aufzustehen und einander die Hände zu reichen. Wir sind eine Gemeinschaft. Gott hat uns geschaffen und uns Menschen zur Seite gestellt. Dies soll hier noch einmal ganz deutlich werden, wenn ich nun den Abschlusssegen spreche.

 

 

Segen

(Ort: Mitte vor dem Altar)

 

Keinen Tag soll es geben,
an dem du sagen musst:
Niemand ist da, der mich hält.
Keinen Tag soll es geben,
an dem Du sagen musst:
Niemand ist da der mich schützt.
Keinen Tag soll es geben,
an dem Du sagen musst:
Niemand ist da der mich liebt.
So segne dich Gott und sei dir nahe,

jeden Tag deines Lebens. – Für immer.

Amen.

 

 

Orgelnachspiel + Auszug der KonfirmandInnen