Konfirmation

Ideen und Kreatives

für die Konfirmationen 2020

 

Konfirmationen im kleinesten Kreis, mit Abstandsregeln und gar Mundschutz? Niemand weiß, wann die großen Festgottesdienste wieder möglich sein werden. Um abwägen, überlegen und inspiriert Gottesdienste feiern zu können, hier eine Menge Bausteine…

 

 

Gestaltung der Konfirmationssprüche

Unter Bibleface.de kann ganz leicht ein Foto mit dem eigenen Konfirmationsspruch gestaltet werden. Anfertigen können so ein Bild die Konfis selbst oder Sie machen es für alle – vorausgesetzt, Sie haben Fotos von allen.

Aus allen Fotos kann eine Collage gestaltet werden und als Postkarte allen Konfis in die Urkunde gelegt werden.

Oder es wird ein großes Plakat mit der Collage ausgehängt – dann sind virtuell auch bei kleinesten Feiern alle dabei J Oder Ihnen fällt noch viel mehr dazu ein!

 

Gesichts-Masken gestalten

Vielleicht kommen Sie an einige heißbegehrte Masken heran? Vielleicht können begabte Menschen aus ihrer Gemeinde kochfeste, einfarbige Masken nähen (aus Laken o.ä.; Gummibänder sind allmählich auch schon wieder im Handel erhältlich)? Wenn die Konfis und Sie diese mit Textilmarkern gestalten, entsteht aus der Not eine Tugend und der Konfirmationsgottesdienst (oder gemeinsame Konfistunden) ist ein bisschen sicherer.

Vielleicht ist es ja auch möglich, dass ALLE, die kommen, den eigenen Konfirmationsspruch auf den eigenen Mundschutz schreiben? Dazu würden genügend Textilstifte, Zeit und Platz zu schreiben benötigt. Vielleicht kann diese Aktion auch schon im Vorfeld angekündigt werden, damit die Leute ihr Konfirmationssprüche raussuchen und vielleicht auch schon zuhause auf den Mundschutz geschrieben werden. Das Bild wäre doch klasse, wenn wir dann uns gegenseitig auf den Mund schauen würden, um zu wissen, was uns wichtig ist. ABER: es könnte sein, dass manche nicht konfirmiert sind oder bewusst keinen Bibelverse tragen möchten. Die Bereitstellung anders gestalteter Masken wäre nötig.

 

Einsammeln des Gottesdienstes

Damit auch eine Kurzform der Konfirmation möglichst viel mit dem Leben und der gemeinsamen Zeit der Konfis zu tun hat, bietet es sich an, ganz viel im vorherein einzusammeln und daraus den Gottesdienst entstehen zu lassen. Dieses einsammeln kann schriftlich, bei einer Zoom-Konferenz oder in einer whatsapp-Gruppe…

  • Welche Songs helfen Dir in dieser Zeit? Welche Geben Dir Hoffnung, trösten Dich, bestärken Dich? Schicke Deinen absoluten Lieblingshit.

 

  • Wofür sollen wir in Deinem Konfirmationsgottesdienst beten? Zünde eine Kerze an, setz Dich gemütlich hin und überleg mal, was Dir ganz besonders wichtig ist. Das schreibst Du auf und schickst den Zettel zurück. Danke!

 

Gott, dafür danke ich Dir: Gott, darum bitte ich Dich:

 

 

Gott, pass gut auf:
Gott, hilf bitte: Gott, sei Du nahe: Was ich Dir sonst noch anvertrauen möchte…

 

 

Aus Euren Gedanken, Bitten und Hoffnungen stellen wir die Fürbitten zusammen. Mag vielleicht eine*r von Euch im Gottesdienst selbst auch lesen? Das wäre prima.

 

Das folgende wäre richtig prima als Zoom-Konferenz: Alle sitzen dann ja in den Wohnungen, Häusern, eigenen Zimmern. Und nach einer Anfangsplauderei oder einem Eingrooven auf die Gottesdienste folgen ein paar Challenges:

  • Was stellt für dich der Inbegriff der Konfi-Zeit dar? Suche ein Symbol dafür.
  • Suche einen Gegenstand, der Dich an das Beste erinnert, was Du in der Konfi-Zeit erlebt hast.
  • Was war für dich das allerbekloppteste in dieser Zeit? Zeichne schnell dazu ein Bild.
  • Welches waren die wichtigsten Konfi-Zeit-Worte? Tickert in den Chat, was Euch dazu einfällt.
  • Wie viele Kerzen kannst Du innerhalb von drei Minuten zusammensuchen?
  • … Als Aufgabe bieten sich viele Sachen an: Konfi-Camp-Erinnerungen, Fotos zeigen, gemeinsam ein Lied singen (hört sich voll Strange an, ist aber lustig), stelle pantomimisch dar…

So eine Challenge bündelt noch mal das Erlebte und zeigt auch, was für die Predigt / für einen Impuls wichtig sein könnte.

Ein Paket Segen: Erinnerungen, Mitgebsel, weiter Wirkendes

 

An den Segen erinnern, an die gemeinsame Zeit erinnern, ein Geschenk mit auf den Weg geben – die Verwirklichung und Umsetzungsart der Ideen hängt natürlich von der Anzahl der Konfis insgesamt ab. Ein paar Anregungen:

  • Konfis lieben Fotos und Clips. Haben Sie im Laufe der gemeinsamen Zeit digitale Erinnerungen gesammelt? Daraus kann nun eine DVD gebrannt, ein USB-Stick bespielt, eine Fotocollage erstellt werden.
  • Schreiben Sie eine persönliche Karte oder Brief an die einzelnen: Dein Konfirmationsspruch erinnert mich… Ich habe mich gefreut… das haben wir prima hin bekommen … am Anfang – und nun… ich wünsche Dir…schreiben Sie ehrlich gemeinte, persönliche Sätze. Oder: nehmen Sie eine schön vorgedruckte Karte und fügen Sie einen eigenen Satz hinzu.
  • Es gibt wunderschöne Kerze, die innen ausbrennen und dabei das äußere Motiv beleuchten, mit einem schönen Spruch. Auch zu solchen Kerzen kann eine Karte geschrieben werden, ein paar Gedanken formuliert.
  • Haben Sie einen gemeinsamen running Gag in der Zeit entwickelt? Kann der irgendwie dargestellt, symbolisiert, gezeigt werden?
  • Und eine Einladung im nächsten Jahr zum gemeinsamen Feiern, essen, klönen, schwelgen, mit Übernachtung in der Kirche …

 

Hier stecken viele Ideen drin:

 

Materialien des PTI besonders für die Corona-Zeit:

https://pti.nordkirche.de/lernort-gemeinde/arbeit-mit-jugendlichen-konfirmandinnen/konfi-einheiten-in-corona-zeiten.html

 

Materialien des PTI Nordkirche allgemein:

https://pti.nordkirche.de/lernort-gemeinde/arbeit-mit-jugendlichen-konfirmandinnen/material.html

 

Zusammenschluss der Konfi-Beauftragten in Deutschland (ALPIKA-KA), allgemein, für die Corona-Zeit, Ankündigungen für Webinare etc:

https://konfi-arbeit.de/konfidigital-konfihome/

 

Onlinemagazin der der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern zur Konfirmation und Konfirmandenzeit

https://www.konfiweb.de/

Gestaltungsmöglichkeiten

Konfirmationen 2020

Konfirmationen im kleinsten Kreis, mit Abstandsregeln und gar Mundschutz? Niemand weiß, wann die großen Festgottesdienste wieder möglich sein werden. Um abwägen zu können, welche Organisationsformen jetzt hilfreich sind und wie Gottesdienste gesund gefeiert werden können, haben wir hier einige Bausteine zusammengestellt. Und in all den Irrungen und Wirrungen: Gottes Geistkraft trägt keine Maske und lässt sich auch nicht von ihnen nicht abhalten – sie wird sich ihren Weg bahnen!

 

Weitere Gedanken und Ideen der sympathischen Ausgestaltung und des Ineinanders des Festgottesdienstes und der Konfi-Zeit schauen Sie auch auf „Ideen und Kreatives für die Konfirmationen 2020“. Diese und laufend neue Anregungen gibt es unter:https://pti.nordkirche.de/lernort-gemeinde/arbeit-mit-jugendlichen-konfirmandinnen/konfi-einheiten-in-corona-zeiten.html

 

Selbstverständlich stehen Gemeinden und Regionen mit großen Konfi-Gruppen noch vor ganz anderen Herausforderungen und diese Kleinst-Formen werden nur bedingt weiter helfen. Vielleicht gibt dieser Text dennoch die eine oder andere Idee weiter.

 

Bitte beachten Sie bei all Ihren Überlegungen die Auflagen der Bundesregierung & der jeweiligen Länder, es ändert sich manchmal ja gefühlt alles innerhalb kürzester Zeit.

 

Höchstzahl der erlaubten Gottesdienstbesucher*innen?

Es kann sein, dass die einzelnen Bundesländer unterschiedliche Höchstzahlen von Besucher*innen eines Gottesdienstes angeben. Diese sind unbedingt einzuhalten.

Auf solche Höchstzahl oder aufgrund des einzuhaltenden Mindestabstandes innerhalb der Kirche ist abzustimmen

– wie viele Konfis in einem Gottesdienst konfirmiert werden können

– oder wie viele Angehörige sie mitbringen können: Eltern, Paten, evtl. noch 2-3 zusätzlich?

– wie viele Teamer*innen, Kirchenälteste etc dabei sein dürften.

 

Diese Begrenzung ist äußerst bedauerlich, aber eine Folge der Umstände.

Traurig ist, dass die Großeltern vermutlich zum Kreis der Risikogruppe gehören und sich somit nicht in größere Ansammlungen begeben sollten.

  • Haben Sie die Möglichkeit, den Gottesdienst zu streamen?
  • Können Sie organisieren, dass der Gottesdienst gefilmt und den Familien später zur Verfügung gestellt wird?
  • Kann ein Profi-Fotograf ganz viele Fotos machen?
  • Wäre denkbar, den Gottesdienst nach draußen zu übertragen, wo weitere Stühle im notwendigen Abstand aufgebaut werden?

Gottesdienst im Freien?

Draußen ist weniger brisant als drinnen. Es kann mehr Aufwand bedeuten, aber auch ein ganz besonderes Erlebnis in dieser Zeit sein.

  • Gibt es bei Ihnen auf dem Kirchenvorplatz die Möglichkeit Stühle mit ausreichend Abstand aufzubauen?
  • Haben Sie einen schönen Kirch- oder Pfarrgarten, der sich eignet für einen Gottesdienst?
  • Ist in der Nähe ein Badesee, ein Marktplatz, ein beliebter Treffpunkt der sich eignet?
  • Oder hat gar eine Familie einen groß genügenden Garten?

Und: haben Sie eine gute transportable Soundanlage und jemanden, der sie Aussteuerung übernimmt? (im Zweifel schauen, ob Sie sich so ein Gesamtpaket „einkaufen“ können)

Praktische Tipps zum Feiern unter freiem Himmel finden Sie auch in der Rubrik „Unter freiem Himmel“ auf der der Seite des Gottesdienstinstituts der Nordkirche.

 

Gottesdienst in der Kirche?

Um alle Auflagen einhalten zu können und gleichzeitig eine sympathische und einladende Atmosphäre zu verbreiten, könnten die notwendigen Vorgaben durch liebevolle Maßnahmen besonders gestylt werden:

  • Am Eingang muss ein Desinfektionsmittel stehen. Nutzen Sie einen schönen Tisch mit Deko-Tuch, legen Sie Blumen dazu, zünden Sie eine Kerze an – legen Sie Sorgfalt in die Gestaltung, wie auch der übrige Kirchraum auch sorgsam gestaltet ist.
  • Bieten Sie Mundschutze an, ebenso liebevoll eingebettet. Haben Sie einen schönen Korb? Ein besonderes Tuch? Viele werden mit eigenem Mundschutz kommen, aber für alle Fälle ist das eine fürsorgliche Geste.
  • Vor dem Eingang, die Wege in der Kirche, die Sitzabstände in Bänken – all das möchte markiert werden. Dazu kann man natürlich rot-weißes Absperrband nehmen, das sieht aber ziemlich heftig aus. Es gibt auch Paketklebebänder, die bunt sind: blau mit Herzen, Zebra, weinrot… Zu finden sind sie oft in Baumärkten, Papierwarenhändler, Kaufhäuser. Damit können Sie die Wege und Richtungs-Pfeile abkleben. Testen Sie vorher bitte die Klebestärke – nicht dass kostbares Interieur beschädigt wird. Beachten Sie auch die Wege zum Klo / Händewaschen und im Klo, nicht dass sich dort alle stauen.
  • Zwei bis drei nette, lächelnde, zuvorkommende Menschen stehen am Eingang und begrüßen die Gäste mit einer Blume anstelle eines Handschlags. Gut ist, vorher ein paar Situationen zu üben und sich Sätze zu überlegen. Z.B. wie weise ich Menschen auf Desinfektionsmittel hin, die Laufwege, das Hinsetzen? Was mache ich, wenn jemand die Regeln nicht versteht / versehen will? Wie reagiere ich, wenn jemand sein Herz ausschüttet, weil die ganze Situation so belastend ist?
  • Ist die eigene Kirche trotz allem viel zu klein? Wäre es möglich es, die größere Nachbarskirche anzufragen?

Wann Gottesdienst feiern?

In einer Zeit wie dieser gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten in Erwägung zu ziehen. Denkbar sind natürlich am Sonntag mehrere kurze Gottesdienste hintereinander sowie auch die Freitagabende und Samstage einzubeziehen. Für eine gute Entscheidung ist es unbedingt sinnvoll, die Familien und andere am Gottesdienst Beteiligte in die Überlegungen einzubeziehen. Der Konfirmationsgottesdienst ist ja nur ein Teil eines viel größeren Festes, für das hauptsächlich die Familien die Verantwortung tragen. „Unser“ Gottesdienst muss mit den anderen Teilen gut zusammenspielen. Deshalb auf jeden Fall alle Schritte mit den Eltern und/oder Konfis abstimmen – oft haben die Familien tolle Beiträge für Lösungen. Bei überschaubaren Gruppen-Größen eignet sich z.B. eine Zoom-Konferenz. Wenn Sie damit keine Erfahrung haben und unsicher sind, helfen wir Ihnen gerne weiter.

 

 

Liturgie des Gottesdienstes?

Das Fest der Konfirmation ist ein Ineinander von Gottes umfassenden JA zu den Konfis sowie der festlichen Inszenierung der Freude der Konfis über dieses JA Gottes zu Ihnen. Das sollte auch in kleinen und verkürzten Formen zur Geltung kommen und im Mittelpunkt stehen.

Die besondere Aufgabe dieses Gottesdienstes wird es sein, unter Einschränkungen und Beschwerlichkeiten Dimensionen von Weite und Leichtigkeit zu ermöglichen, unter erzwungener Distanz Nähe darzustellen; dazu ein paar Ideen zur Auswahl – es muss nicht alles gemacht werden, was gehen kann:

 

  • Musik: Orgel, Klavier, Gitarre, CD – was ist den Konfis gemäß? Und wie viel sollte bei einer kurzen Form sein? Klasse wäre, wenn Lieblingssongs der Konfis aufgegriffen werden können. Kann vorher gesammelt werden, welche Songs den Konfis in dieser Zeit gut tun?
  • Begrüßung: hier sind – klar – die seelsorgerlichen und bestärkenden Aspekte wichtig. Die Kunst wird sein „dennoch kurz“ zu bleiben – vielleicht so: „Von Herzen willkommen – an einem besonderen Ort, zu einer ungewöhnlichen Zeit, unter ungeübten Umständen. Doch auch: Ihr seht toll aus, Ihr habt eine gemeinsame Zeit verbracht mit vielen schönen Erinnerungen, Ihr werdet heute gesegnet. In der Bibel wird immer wieder erzählt, wie gerade in Krisenzeiten und schweren Herausforderungen Gottes Segen zugesprochen und wirksam wird. Deshalb vertrauen wir Euch heute besonders Gottes Segen für Euren Weg an.“
  • Lesung & Predigt: Bieten sich die Konfisprüche als Collage gelesen an? Oder das Umfeld eines der Sprüche? Eine Segensgeschichte, die sich in zwei – drei Sätzen auslegen lässt? Oder – ganz verwegen – gibt es eine Geschichte, die Sie in der Konfi-Zeit gemeinsam gestaltet haben, und von der Sie Auslegungen der Konfis selbst haben? Gelingt es, die gemeinsame Zeit und biblische Gedanken zu verweben? Sorge, Angst und Not zu lindern und zu vermitteln: toll, dass Du da bist? Was für ein schöner Tag – in allem, trotz allem, wegen allem! Gottes Segen gilt Dir. Vielleicht können die Konfis auch selbst formulieren, was Ihnen an diesem Tag wichtig ist.
  • Konfirmationsfrage & Bekenntnis: schöne und moderne Formulierungen sind erlaubt und dürfen neben dem traditionellen Bekenntnis stehen. Vielleicht können zwei Konfis im Wechsel eigene Glaubenssätze und das apostolische Bekenntnis lesen? Oder ein eigenes Bekennen zu Gott für diesen Tag formulieren?
  • Fürbitten: Können die Wünsche für die Fürbitten vorher von den Konfis eingesammelt werden? Können die Ankommenden am Eingang Fürbittenwünsche auf kleine Zettel schreiben? Können Kerzen auf dem Altar (von einer Person) bei den Bitten angezündet werden?
  • SEGEN

Weil der Segen so zentral ist, ein nahes Geschehen und ohne Berührung kaum denkbar, hier ein paar Gedanken mehr zu diesem Konfirmationsakt unter „Corona-Bedingungen“.

EINZELKONFIRMATIONEN IM GARTEN

 

Konfirmation ist ein Segen. Segen geht immer und überall.

 

Bischöfin Kirsten Fehrs geht mit kreativem Beispiel voran. Den Prädikanten, deren großer Segnungsgottesdienst ausfallen musste, hat sie Einzelsegnung im Garten angeboten.

Eine Möglichkeit auch für Konfirmanden.

Der Gottesdienst zu einem späteren Zeitpunkt muss ja keinesfalls ausfallen. Aber wer möchte, kann sich persönlich einsegnen lassen. Unter freiem Himmel ist das ein berührendes Erlebnis – trotz Abstand wird große Nähe spürbar. Am fremden Ort und in der kleinen Gemeinschaft geht der Segen auf besondere Weise zu Herzen.

 

Anregung für Konfirmation in kleiner Form

 

Lieder summen – singen nur im großen Abstand/ Liedzettel mit Glaubensbekenntnis und Vater Unser

Vorspiel: Lobet den Herrn, gesummt.

 

Begrüßung:

Konfirmation ist Tauferinnerung/ Licht vom Himmel/ Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird das Licht des Lebens haben …auch in dunklen Zeiten…/ Verbundenheit, innerer Halt, in solchen Zeiten besonders wichtig/ innerer Halt, Kraftquelle/ Ja zur Taufe…Liebe Gottes ist mit Dir… Du sagt ja dazu mit deinem Bekenntnis

 

Lied gesummt:  Meine Hoffnung und meine Freude

Konfirmationsspruch

Bibeltext/ Psalm

Impuls

 

Konfirmand*in liest ihr eigenes Glaubensbekenntnis

 

apostolisches Glaubensbekenntnis gemeinsam gesprochen

Konfirmandenfrage …so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe…

 

persönlicher Segen im Abstand, Augenkontakt halten, freisprechen

Urkunde

 

Fürbitte

Vater Unser

Segen

 

Geht auch auf dem Kirchplatz, im Pfarrgarten oder in großer Kirche, wo immer genug Raum für Nähe im Abstand ist😊!

 

Melanie Kirschstein, Nordkirche

Ideen für die Gestaltung der Konfirmationen, die auf Anfang September verschoben wurden

 

Planung:

  • Die Anzahl der Gruppe, die auf einmal konfirmiert werden kann, hängt von der Größe der Kirche und eventuell des Altarraumes ab.
  • Eine gewisse Bereitschaft zur Flexibilität auch bei den Planungen der Familien ist notwendig, um auf Veränderungen der Vorgaben kurzfristig reagieren zu können. Es werden die aktuellen Vorgaben eingehalten.
  • Verlosung von festen Bankplätzen für die Familien in der Kirche. In Nienstedten wären es zwei Bänke von 8 m pro Familie. Auch dort müssen die Abstandregeln eingehalten werden. Es gibt Platzvorgaben an den Bänken.
  • Die Einlasszeit jeder Familie wird bestimmt, damit es kein Gedränge vor der Tür gibt.
  • Das Abendmahl wird am Vorabend der Konfirmation gefeiert. s.u.
  • Gruppenfoto unter Wahrung der Abstandsregeln.
  • Konfirmationsablauf wird mit den Konfirmandinnen bzw. Konfirmanden geübt. Einzug, Einsegnung und Auszug.
  • Konfirmandinnen bzw. Konfirmanden legen fest, wer aus ihrem Haushalt ihnen die Hände beim Segen auflegt, evtl. sogar zwei Assistentinnen bzw. Assistenten.

 

Konfirmationsgottesdienst:

  • Einzug der Konfirmandinnen bzw. Konfirmanden mit Abstandswahrung einzeln und nacheinander in den Altarraum. Dort werden sie begrüßt. Nach der Begrüßung nehmen die Konfirmandinnen bzw. Konfirmanden in den Bänken ihrer Familien am Gang ihren Platz ein.
  • Konfirmandinnen bzw. Konfirmanden werden einzeln eingesegnet. Sie kommen mit ihrem „Assistenten bzw. Assistentin“ nach vorn, der oder die die Hände zum Segen auflegt. Die Pastorin bzw. der Pastor führt durch die Segenshandlung. Der Segen wird mit Segensgeste von der Pastorin oder Pastor gesprochen.
  • Zum Vaterunser werden die Konfirmandinnen bzw. Konfirmanden wieder nach vorn in den Altarraum gebeten. Nach dem Segen ziehen die Konfirmanden einzeln nacheinander aus.

 

 

Abendmahl

Das Abendmahl wird am Vorabend nur mit den engsten Familienangehörigen gefeiert. Die Familien nehmen in den ausgelosten Bänken ihren Platz ein. Nach Einsetzung des Abendmahls geben sich die Angehörigen gegenseitig das Brot weiter. Der Kelch wird nicht ausgeteilt.

 

 

Pastorenteam der Kirchengemeinde Hamburg Nienstedten

Vera Lindemann, Tilmann Präckel, Christoph Schröder

Idee eines Konfirmanden für eine Konfirmation in zwei Teilen

  • geht mit einer relativ kleinen Konfirmandengruppe oder in einer sehr großen Kirche –

 

Im August feiern wie geplant unsere verschobene richtige Konfirmation. Wir wollen alle zusammen konfirmiert werden. Es kommen aber nur die KonfirmandInnen und ihre Eltern und ggf. Geschwister. Insgesamt nicht mehr als in die Kirche nach den Vorschriften hineindürfen.

2021, wenn alle wieder Familienfeste feiern können, gibt es einen von den KonfirmandInnen selbst gestalteten Jugend-Gottesdienst mit Konfirmationserinnerung, zu dem alle eingeladen werden. Anschließend können dann alle Familien miteinander feiern. Wenn der ein oder andere dann keine Lust mehr hat, ist das nicht so schlimm. Aber die meisten wollen bei uns Teamer werden und weitermachen, so dass das funktionieren könnte.

Idee von Johann Witthoff

Taufen und Trauungen

IDEEN  FÜR DIE GESTALTUNG EINER TRAUUNG IN DIESEN MONATEN

Wie können wir trauen?

Wir halten uns selbstverständlich an die staatlichen und kirchlichen Vorgaben.

Das heißt momentan:

 

  • Wahrung der Abstandsregelungen – siehe Markierungen in den Kirchenbänken
  • Mundschutz
  • Kein gemeinsames Singen

 

Bei einer kirchlichen Trauung ist der Segen zentral. Die Abstandsregeln sind auch hier einzuhalten. Dennoch sollte der wichtige Aspekt der Berührung nicht verloren gehen. Das bedeutet, dass der Segen von dem Pastor bzw. von der Pastorin gesprochen wird, aber jemand aus der Familie oder z.B. die Trauzeugen die Hände dem Brautpaar auflegen. Der Ringwechsel wird unter Anleitung des Pastors oder Pastorin selbst vorgenommen.

 

PastorInnenteam der Kirchengemeinde Hamburg-Nienstedten

Vera Lindemann, Tilmann Präckel, Christoph Schröder

 

IDEEN FÜR DIE GESTALTUNG EINER TAUFE IN DIESEN MONATEN

Wie können wir taufen?

Wir halten uns selbstverständlich an die staatlichen und kirchlichen Vorgaben.

Das heißt momentan:

 

  • Wahrung der Abstandsregelungen – siehe Markierungen in den Kirchenbänken
  • Mundschutz
  • Kein gemeinsames Singen

 

Bei der Taufhandlung selbst ist es gut denkbar, dass die Eltern sie am Taufbecken vollziehen, während die Pastorin /der Pastor die dazugehörigen Worte spricht. Beim Segenswort kann ebenfalls eine bzw. einer aus der Familie die Hände auflegen, während die Pastorin/ der Pastor die Segensworte spricht. Das heißt konkret, dass die Pastorin oder der Pastor durch den Gottesdienst führt. Die Taufe mit Wasser aber mit Hilfe der Eltern des Täuflings oder Angehörigen durchgeführt wird.

 

Pastorenteam der Kirchengemeinde Hamburg-Nienstedten:

Vera Lindemann, Tilmann Präckel und Christoph Schröder