Kirchraum – Liebe in Stein

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Kirchraum – Liebe in Stein

1. Ein Traugespräch in der Kirche
Evelyn und Phillip wollen kirchlich heiraten und sind in ihrer Ortsgemeinde zum Traugespräch gekommen. Es ist das 2. nach einer ersten Klärung ihrer Anliegen. Der Pastor hat in die Kirche gebeten. Die ist etwa 30 Jahre alt. Statt Bänken stehen variabel verwendbare Stühle auf dem Holzboden. Der Altar ist etwas vorgezogen in den Raum hinein. Um ihn bildet sich ein Halbrund aus Stühlen, so dass die Menschen in der Gemeinde in einem Bogen um den Altar sitzen und sich auch untereinander sehen können, wenn sie es wollen.
Der Pastor zeigt dem Paar den Raum. Er ist still und lässt sie ihre eigenen Eindrücke sagen. Beide kennen die Kirche nicht. Sie sind vor kurzem erst hergezogen. Sie stehen etwas ehrfürchtig im Rückraum und sagen, was sie empfinden: „so hell -“ und „diese Rundung find ich ganz schön, nicht wie Schule, wo man nur nach vorn ausgerichtet sitzt“.
Dann geht er mit ihnen den Gang, den sie bei der Trauung auch gehen werden – durch die Mitte auf den Altar zu. Evelyn seufzt. „Da läuft’s mir ja den Rücken runter,“ sagt sie plötzlich.
„Ja, was ist passiert?“ fragt der Pastor. „Na, jetzt wird’s ernst.“ sagt Phillip. Und sie ergänzt mit feuchten Augen: „… hätte nicht gedacht, dass mich das so ergreift.“ Sie umarmen sich spontan.

Viele Dinge geschehen in dieser kurzen Sequenz.
Wichtig für unser Thema:
Der Raum wirkt. Zunächst in seiner individuellen Form. Die beiden äußern sich angenehm berührt über Helligkeit und Sitzanordnung. Eine latente Erwartung (Kirche ist dunkel und streng nach vorn orientiert) wird positiv enttäuscht.
Dann wirkt er in seiner allgemeinen Form. Zur Trauung gehört der Einzug. Das ist in fast jeder Kirche möglich, auch in dieser. Indem sie zu dritt diesen Gang proben, stellen sich viele Bilder und Gefühle im Paar ein. Sie erleben den Ernst der Trauung und ihre Liebe zueinander – im Raum des Ernstes und der Liebe – plastisch. Für einen Moment ist alles da, was wichtig ist.
Evoziert ist das durch die dritte Größe ‚Raum und Handlung’ in diesem Raum. Ihre Liebe wird öffentlich bzw offiziell im Gespräch mit dem Pastor in dessen Sprechzimmer. Auch seine Gegenwart kann ihrer beider Gefühle vertiefen, weil sie sprechend neu verstehen, was sie tun. In der Kirche kommt die Tradition dazu, die dreidimensionale Handlung, der Ritus. Auch wenn er nur angedeutet wird im Gang, greift schon die Bildwelt aus Fernsehen, eigener Erfahrung und die Gegenwart des anderen Geistes, den sie aufsuchen.

2. Leben im Wartehaus – ontologische Kontexte
Unsere agrarisch lebenden Vorfahren konnten in der Regel nicht weit weggehen. Wer Anbau treibt, muss warten können. „Die bäuerliche Welt kennt nur den Advent, nicht das Projekt.“ (Sloterdijk, Sphären III, Schäume, 515). Ihr Raum war bestimmt durch Aushalten und den Jahreszyklus.
Unsere Welt wird seit 200 Jahren vom städtischen und industriellen Leben her projektartiger bewohnt. Wohnen bedeutet mehr als Warten auf Wachstum und Ernte. Unsere Radien haben sich vergrößert, weil wir weder Tiere hüten noch die Aussaat bewachen müssen. Die Lust an der Unternehmung ist ungeheuer gestiegen. Unsere Scheunen sind immer voll oder andere Läger sind zugänglich. Aber das ‚Warten auf’ ist geblieben. Zb auf die Geschäftsentwicklung und die Aktienkurse. „Im Warten prägt sich dem hingehaltenen Leben sein Ethos ein: dass es sich verbrauchen lassen muss von etwas, das seinshaltiger und zeitmächtiger ist als es selbst. … Damit ist die Grundsituation des traditionellen metaphysischen Empfindens umrissen: Wer darauf wartet, dass die Dinge reifen, denkt unweigerlich an eine Ernte höheren Typs, in der er selbst wie ein gereiftes Korn erwartet wird.“ (Sloterdijk, aaA, 516).
Vielleicht leben wir in Wartehäusern, in immer anderen – je neu Reifung erwartend.

Das Ausgesetztsein (Ex-sistenz) des Menschen in die Beweglichkeit hinein ist dadurch spürbarer geworden. Die Wohn-Zyklen sind kürzer, das Umziehen ist normaler, die Verweilzeiten in den Krankenhäusern schrumpfen. Räume verändern sich selbst auch schneller, Bau-Investitionen geschehen in kürzeren Abständen. Der Mensch ist dadurch nicht automatisch unbehauster, sondern er richtet sich in der Übergangs-Wohnung ein, im Vorläufigen behaust, vielleicht auch in 2-3 Wohnungen, die er abwechselnd besucht. Das Verhältnis von Menschen zum Raum ist vorübergehender geworden. Arbeit, Liebe, Internet, TV, Flugzeug und Neugier machen viele zu modernen Nomaden. Die Lounge auf dem Bahnhof oder dem Flughafen wird für manche zum öffentlichen Wohnzimmer. Das ist nicht nur Privileg der Wohlhabenden, es greift auch in die anderen Schichten ein (Campingplatz als Zweit- oder Dritt-Wohnsitz, Wohnmobil als Erstwohnsitz, Rastplätze und Tankstellen als Orte der mobilen Begegnung und des Konsums – u.a.).

3. Dia-Logos als Raum-Modell der geronnenen Kommunikation
Seelsorge ist von daher mehr als früher Station, Begegnung im Wartehäuschen, kein dauerhaftes Mitsein wie in einer Landpfarrei über 30 Jahre Dienstzeit.
Sie geschieht in vielen Räumen. Im Einzel- das Gruppengespräch, im Schweigen einer Nachtwache am Krankenbett, im Gottesdienst, im zufälligen Raum wie dem Zug oder dem Wartezimmer.

3.1. Der Dia-Logos als Ursprung für geistlichen Raum
„Das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ (Joh 1). „Der Vater spricht durch mich. Wenn ihr mich hört, so hört ihr den Vater.“ (Joh ). Präexistenter Christus (Eph).
Was die trinitarische Theologie tastend denkt: Da ist das unendliche göttliche Gespräch, das sich in Urverbundenheit abspielt zwischen dem Ursprung-Vater und seiner Gegenwart in der Welt, Jesus Christus. Daraus entsteht und zugleich die Bedingung dafür ist der geistliche Raum aus Güte und Austausch zwischen ‚Jesus Christus’ und ‚dem Vater’ – der ‚Heilige Geist’, die Ruach.
Hemmerle spricht von Gott als einem, dessen Wesen es ist sich zu geben – in beiderlei Gestalt: Als ‚Vater-Ursprung’ und als ‚Sohn’. Das Aufeinander-Zu und die entstehende Identität der kommunizierenden Pole und das daraus entstehende Geschenk der Einheit in differenzierter Identität ist der Geist. Der Sinn: „Die Teilgabe am Innersten Gottes und unsere Hineinnahme ins Innerste Gottes – dann wird die Analogie des Seins zu einer Analogie der Trinität.“ (Klaus Hemmerle, Thesen zu einer trinitarischen Ontologie, Einsiedeln 1976, 56). Die ist das Gesprächsparadigma, das aus Gott selbst abgeleitet ist: In der Kommunikation der Liebe wachsen die Partner aneinander – kommen zu sich und zum anderen in je größerer Verschiedenheit, aber in einem gemeinsamen Urgrund, den sie auch beide spüren, der Liebe. Das entspricht in komplexer Formulierung dem, was jedeR erlebt, der in Liebe mit anderen Menschen lebt und an und mit ihnen reift.

Das ist der Ur-Raum für alle geistlichen Räume. Der Raum ist also nicht allein objektiver euklidischer Container, der unseren Geist und unseren Körper umschließt oder birgt. Sondern der Kirchraum, die Kapelle, der stille Raum ist Ausformung des Ur-Gesprächsraums, der Gott selbst ist. Die Kapelle ist zu Materie geronnene Güte in Kommunikation, eine gegenständlich gewordene Momentaufnahme des Heiligen Geistes.
Insofern will geistlich geprägter Raum das Gespräch inszenieren oder mindestens ermöglichen. Die heilsame Begegnung bestünde im geistlichen Raum also darin, zu sich selbst und zu allem (Schmerz, Menschen, Heimat, Gott) hin entlassen zu werden, indem man sich für den Moment der Begegnung eingebunden vorgefunden hat in Gottes große Kommunikation mit den Dingen, Menschen, Jesus und sich selbst. Eine Art Sauerstoffzelt der Ruach. Ein Anschluß an den göttlichen Liebeskreislauf.

3.2. Kirchraum als 3. Haut
Betrachten wir anthropologisch das Sein im Mutterleib als ersten Raumaufenthalt und das Sein außerhalb des Mutterleibes in unserer Kleidung als zweiten Raumaufenthalt mit chronisch defizitärer Hülle (wieder Ausgesetztsein=Ek-Sistenz), die die Ureinheit nie ganz wiederherstellen kann, so ist die Kirche eine Art ‚dritte Haut’, die den Menschen samt seiner Sehnsucht und seinem Defizit auf transzendente Weise birgt. Die Wendung zum Heiligen ist dann die Wendung zum Ursprung und zum Ende zugleich, also zur (Wieder)Vereinigung mit dem, was mir Leben gegeben hat, woher ich komme und wohin ich gehe. Der geistliche Raum ist Aufenthaltsort mit Blick ins Unendliche, „die verlorene Gotteshaut wird für einen Moment wiedergefunden.“ (Dieter Funke, Communioräume, 101).
Diese Gotteshaut, das Gotteshaus, und in ihr die christliche Bestimmung füllt momentan den uneinholbaren Mangel der Zweieinheit zwischen (Gebär)Mutter und Kind.
Theologisch gesehen schließt es für Momente die Lücke zwischen Adam-Eva und Gott, diese Pole, die nach der traumwandlerischen Urverbundenheit des Paradieses aus dem Raum der selbstverständlichen Seligkeit mit Schmach voneinander entbunden wurden: ‚Nun schleußt er wieder auf die Tür’. So entsteht neu „eine gemeinsame innenraumhafte Sphäre“ (Sloterdijk, Sphären I, Blasen, 42) für die Feiernden mit Gott.
Auch dieser Raum mit seiner äußerlichen Stetigkeit ist ein Wartehaus. Geborgenheit im Vorübergang.

4. Praxis

4.1. Evelyn und Phillip in der Kirche – die Fortsetzung
Ihr Erlebnis der Kirche im Traugespräch ermöglicht es – deutlicher als im Amtszimmer – die andere Dimension in der religiösen Kommunikation zu eröffnen. Im Gespräch lassen sich Themen des Glaubens ansprechen und vertiefen, aber immer nur im Diskurs. Viele Leute können den gar nicht führen, weil ihnen dafür Sprache fehlt. Aber auch mit gebildeten Menschen bleibt dieser Austausch nur in einer bestimmten Ebene, da der Vollzug fehlt. Die geronnene Symbolik eines geistlichen Raums eröffnet den symbolisch unscharfen Raums der Assoziation, der probierte Gang ermöglicht Ergriffenheit, das probierte Stehen (ohne Segensworte) vor dem Altar assoziiert die Bilder der Kirche, des Pastors und des Paares in fast wortloser Weise so, dass sie miteinander sein können. JedeR macht sich den eigenen Reim. Manches muss pastoral definiert werden (zb ‚Ehe wird nicht von mir gestiftet’), aber die Kontexte in den Herzen und Köpfen können in einer zunächst undeutlichen Melange aufkommen. Darauf baut das Gespräch weiter auf. Nämlich auf gemeinsamer Erfahrung an dem Ort des Geschehens.
Im Weiteren können sie in dieser Kirche ihre Sitzordnung selbst ausprobieren: Die beiden vorn am Altar sitzend, entfernt von den anderen? Näher an ihnen dran? Eingereiht in den Halbkreis der Verwandten und Freunde? Wer soll wo sitzen und warum?
Hier ergeben sich feine Soziogramme und handfeste Einstellungen, über die sich gut Reden läßt. Die Frage kommt Vielleicht auch auf, welche Rolle die Anwesenden bei der Trauung spielen sollen – wie aktiv sind sie gefragt? Welche Rolle sollen sie haben im verlauf dieser Ehe? Ist die Ehe ein Institut, das fern von den anderen initialisiert wird und auch so verläuft – in einer Art entlegener Gnadenblase?

An dieser Erfahrung bei der Probe im Raum ist gut ablesbar, wie die Kirche als geronnene Kommunikation selbst erneut lebendige Kommunikation auslöst – vorausgesetzt, man versteht und nutzt sie so. Dann kann sie eine große Entlastung bei der Deutung sein.

4.2. Seelsorge im geistlich geprägten Raum (Kapelle, Stiller Raum, Kirche)
Ein Gespräch kann in einen Zustand gelangen, der in eine Art Gebet drängt. Besonders bei Ausweglosigkeiten, die hinzunehmen oder zu beklagen sind, kann der Weg in die Kapelle (stellv. für andere geistliche Räume genannt) schon einen Wechsel erzeugen: Hier ist nicht mehr die helfende Person allein das Gegenüber, sondern es kommt ein Anderes in den Raum, bzw wir kommen zu dem Anderen in dessen Raum. Wie das Andere heißt, ist oft zweitrangig. Aber für viele Menschen ‚wohnt’ es in der Kapelle. Geht man hin, so ist es da. Das ist nach der trinitarischen Definition oben auch angemessen. Gott ist nicht im Altar, aber er ‚wohnt’ in den Gestaltungen von Menschen, die von der Liebe ergriffen gebaut haben. Manches dabei ist geistlos oder nicht zu Ende gedacht, aber das hindert nicht die Provokation der Ausrichtung im Gespräch oder im Dasein.
Ich werde mit einem Menschen hinten in der Kapelle stehen, sie in Ruhe betrachten, wenn wir das 1. Mal da sind. Dann weise ich uns einen Platz an (den ich Vielleicht eingerichtet habe für Gespräche). Dieser Ort wird uns nebeneinander platzieren, mit Blick auf ein Drittes (Bild, Kerze …). Wir werden vielleicht zunächst schweigen. Ich kann anregen, das in den Raum zu sprechen, was auf der Seele liegt. Ich kann das selbst übernehmen in einer längeren Fürbitte, die aufnimmt, was ich vom anderen weiß. Ich kann (allein oder mit der anderen Person) einen Psalm sprechen, etwas singen oder einen Text lesen (s. NEP), der uns beide hinein nimmt in einen anderen Horizont. Ich kann schließlich die Bitte um den Segen sprechen oder einen Segen (mit Handauflegung) zusprechen. Das wird dann der einzige Moment sein, wo ich zwischen ‚das Andere’ und die Person trete, um ‚es’ im Segen rituell zu verkörpern. Ansonsten lasse ich uns den je eigenen Zugang und mache mich nicht breit, sondern lasse den Raum wirken, entlaste also unsere Seelsorge-Beziehung und gebe ein Beispiel für religiöse Kommunikation im Raum der religiösen Kommunikation.

4.3. Seelsorge im profanen Raum
Ein Raum wird durch seine Funktionen wie durch seine Grenzen definiert. Ein Aufenthaltsraum oder ein Krankenzimmer zb..
Durch die Wahl des Fokus’ bestimme ich aber, was aktuell in diesem Raum gilt. Im Aufenthaltsraum kann ich mich mit einer anderen Person gemeinsam zum Fenster, also nach draußen ausrichten, wenn ich eine andere Dimensionen betonen will als die zwischen uns.
Am Krankenbett kann ich ein Kreuz auf Bett legen oder in die Hand geben um unser Verhältnis zu triangulieren. Eine Kerze im Glas richtet keinen Schaden an und fokussiert ihrerseits.

4.4. Seelsorge draußen
Dieser Raum ist nicht immer praktikabel obwohl immer vorhanden. Aber es ist öfter möglich raus zu gehen mit Menschen – zb Depressiven – als man meint. Der Entschluß sollte von mir kommen.
Die Atmosphäre draußen ist immer heller, belebter, weiter, und dieser Natur-Raum verweist selbst in der Stadt ständig auf das Wunder.
Die Kommunikation in Bewegung erzeugt erwiesenermaßen oft andere Gedanken und Gefühle als die im Sitzen oder Liegen.
Geprägte Orte (eine Allee zb) können eine ähnlich beeindruckende Wirkung haben wie eine Kirche.

4.5. Raumgestaltung
Wenn wir in geprägten geistlichen Räumen auch (individuelle) Seelsorge treiben wollen, müssen sie entsprechend eingerichtet sein.
– Bestuhlung: Viele Kapellen sind zb mit Stühlen voll gestellt, obgleich die sehr selten alle gebraucht werden. Das erweckt den Eindruck von ‚leerer Kirche’. Ich bin allein an einem Ort, wo eigentlich noch viele andere sein sollten. Das ist nicht nur angenehm.
Ein stiller Raum braucht in der Regel nur 4-6 Stühle und einen klaren Fokus, im Eingang etwas zum Anwärmen (Buch zum Eintragen, Samen, die in Erde gesteckt werden oder dergl.).
– Der frontale Aufbau der Sitzanordnung bedeutet das Ausstehen des Heils und provoziert den Gestus seiner Erwartung in Gesang, Anbetung und Ausrichtung ‚nach vorn’ oder gar nach draußen in die Unendlichkeit. Diese Anordnung inszeniert Abstand. Deshalb setzen sich Leute hinten in solche Kirchen.
– Der Aufbau im Halbkreis bedeutet die Präsenz des Heils (meist durch den Altartisch bezeichnet) in unserer Mitte – bei offener Haltung hin zum Unverfügbaren dahinter (Kruzifix, Fenster usw). Das inszeniert Halbdistanz. Menschen reagieren darauf instinktiv mit der Platzwahl.
– Der Kreis feiert das Heil in unserer Mitte, fokussiert uns und hält das Unverfügbare quasi über uns offen – meist durch einen Lichtschacht oder dergl. symbolisiert. Das inszeniert Nähe.
– Die Ellipse hält die Spannung offen zwischen rechts und links, zwischen vorn und hinten. Altar und Ambo auf den Brennpunkten der Ellipse zeigen die Polarität und Einheit von Wort und Sakrament. Diese Anordnung inszeniert Dialog innen und außen.