Drei Passionsandachten zum Thema Leib Christi

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Abendandachten für die Passionszeit, im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit Körper und Leiden auf dem Hintergrund der Ausstellung „Körperwelten“

Am 16. Januar 2004 kam die heftig umstrittene Ausstellung „Körperwelten“ nach Frankfurt/Main. Die Abendandachten von Sabine Bäuerle, Natalie Ende und Lisa Neuhaus sind gedacht für Gemeinden, die sich mit dieser Ausstellung auseinandersetzen, aber auch völlig unabhängig davon in der Passionszeit zu verwenden.

Die Texte sind ebenfalls als Vorlagen für Ihre Gemeindebriefe in der Passionszeit geeignet.

 

 

1. Gestalten des Leibes Christi (1 Kor 12, 27)

 

2. Mit Toten umgehen (Joh 19, 38-42)

 

3. Leiden am eigenen Leib (1 Kor 6, 19)

 

 

 

Pfarrerin Sabine Bäuerle

Zentrum Verkündigung

Solmsstr. 2, 60487 Frankfurt/M, Tel 069/77 06 26 34

 

Pfarrerin Natalie Ende

Ev. Gemeinde Egelsbach

Schulstr. 51, 63329 Egelsbach, Tel 06103/488 353

 

Pfarrerin Lisa Neuhaus

St. Petersgemeinde

Fürstenberger Str. 21, 60322 Frankfurt, Tel 069/59 92 22

 

 

 

 

 

 

Das Ev. Dekanat Frankfurt a.M. Mitte-Ost stellt auf Wunsch einen Reader mit Texten zur Diskussion um die Körperwelten-Ausstellung zusammen. Texte zu folgenden Themengebieten liegen vor:

Theologische Diskussionsbeiträge / kirchliche Stellungnahmen und Positionen (Frankfurt/Hamburg/München) / philosophisch-ethische Beiträge / Gutachten einer Kinderpsychologin / Predigten (Berlin, Frankfurt) / Presseberichte zur Ausstellung in Ffm / eine Auswahl von Leser- und Leserinnenbriefen.

Kontakt: Dekan Dr. Dietrich Neuhaus, Tel. 0697427261711, email: dn@ev-dekanat-ffm.de.

 

 

1. Gestalten des Leibes Christi (1 Kor 12, 27)

 

 

Begrüßung und Eingangswort

 

Abendlied: Nun sich der Tag geendet, EG 481, 1+2

 

Liturg/Liturgin: Wir beten mit den alten Worten von Psalm 71. Sie finden ihn unter der Nummer 732 in Ihrem Gesangbuch. Ich spreche ihn zunächst ein Mal alleine, dann sprechen wir ihn gemeinsam.

Wir beten:

 

Psalm 71, EG 732

 

 

Gestalten des Leibes Christi (1 Kor 12, 27)

In der Passionszeit stellt sich unser Blick auf den Leidensweg Jesu ein. Das ist die alte Tradition der besonderen Andachten in diesen Wochen. Dabei soll uns in diesem Jahr ein Wort aus der Passionsgeschichte der Evangelien leiten. „Seht, welch ein Mensch“. Das ruft der römische Statthalter Pilatus aus, als ihm der gefolterte Jesus vorgeführt wird. „Seht, welch ein Mensch“: dieser Ausruf  richtet das Augenmerk auf den geschundenen Körper Jesu, auf den von Schmerzen gequälten Leib Christi.

 

Der verwundete Körper Jesu, der Leib Christi auf dem Weg zum Kreuz. Ihm gehört unsere Aufmerksamkeit in der Passionszeit. Und nun ist vom Leib Christi im Neuen Testament auch die Rede, wenn es um uns geht, um die christliche Gemeinde.

„Ihr seid der Leib Christi“ sagt Paulus den ersten Christinnen und Christen. Ihr seid der Leib Christi mit den vielen Gliedern, die zusammengehören und sich ergänzen: diese Beschreibung gilt uns.

 

Was für eine Vorstellung vom Leib haben wir wohl vor Augen, wenn wir so von der Gemeinde reden? Ich vermute: einen gesunden, fitten Körper mit junger Haut und kräftigen Muskeln, möglichst groß und stark. Einen heilen Körper ohne Behinderungen, ohne Wunden und Narben.

 

Ich möchte Sie heute dazu anregen, dass wir den besonderen Blick der Passionszeit auch auf dieses Bild von der christlichen Gemeinde beziehen. Der Leib Christi: verletzt, verwundet, gezeichnet. Was bedeutet das, wenn wir die Gemeinde als Leib Christi und uns selber als Teil dieses Leibes mit diesem Blick sehen, mit dem Blick auf den leidenden Leib?

 

Ich möchten Ihnen ein paar Überlegungen dazu weitergeben. Danach können Sie in einer Zeit der Stille Ihren Gedanken nachgehen und sie mit Ihren eigenen Bildern vom Leib Christi verbinden.

Ihr seid der Leib Christi. – Ein verwundeter Leib ist keine heile Welt. Da gibt es schmerzende Glieder, Zerrungen, Schwielen. Da gibt es blutige Wunden und manchmal heillose Schmerzen. Und doch ist dieser Leib lebendig.

 

Ihr seid der Leib Christi. – Wenn wir diesen Leib so sehen, in seiner Passionsgestalt sozusagen, dann wird sichtbar: es gibt Prozesse, die weh tun und schmerzhafte Erfahrungen im Leben als Leib Christi und für die einzelnen Glieder. Es hilft nichts, sie wegzureden. Es hilft vielmehr, sie zu benennen, sagen zu können, was weh tut und die Schmerzen zu beklagen. Sie sind unumgänglich, sie gehören zum Leben dieses Leibes. Und sie können sogar heilsam sein.

Ihr seid der Leib Christi. – Das Zusammenspiel der Glieder an diesem Leib kann schmerzen. Es läuft nicht unbedingt alles wie geschmiert. Es gibt Reibungen und Brüche und Verletzungen. Und damit kann dieser Leib leben.

 

Ihr seid der Leib Christi. – Da sind nicht die einen Glieder fit und gesund und integrieren dann großmütig die behinderten unter den anderen Gliedern. Alle haben Teil an den Verletzungen des Leibes, alle sind angeschlagen oder verschlissen. Und sind doch genau so der lebendige Leib Christi. Und darum gilt:

„Jeder Teil unseres Körpers ist unserm Gott heilig.“

 

Stille  (ca 3 Minuten)

 

 

Lied: Melodie EG 635

Text: Jeder Teil unsres Körpers ist unserm Gott heilig

 

Fürbitten

In deine Arme legen wir die Erschöpften und Abgestumpften.

Wir vertrauen sie deiner Kraft an.

Ermuntere sie und schenke ihnen Freude für ihr Tun und für ihr Lassen.

 

In deinen Schoß legen wir die Einsamen und die Verborgenen.

Wir vertrauen sie deiner Zuwendung an.

Begleite sie und sende ihnen Menschen, mit denen sie gerne beisammen sind.

 

In deine Hände legen wir alle, die nicht nein sagen können.

Wir vertrauen sie deiner Gnade an.

Mach sie standhaft und bestärke sie in ihren Entscheidungen.

 

An dein Herz legen wir alle, die nicht zu sich selber finden.

Wir vertrauen sie deiner Liebe an.

Lass sie spüren, dass du sie gefunden hast.

 

Vaterunser

 

Segen

Gott segne dich auf deinem Weg.

Gott heile deine Wunden und schütze deinen Glauben.

Gott geleite dich auf deinem Weg ins Leben.

 

 

Lied: Ein Tag, der sagt dem andern, EG 481,5

 

Alternativen:

Herr, bleibe bei uns, EG 483

Bleib mit deiner Gnade bei uns, EG 489.7

 

 

Mit Toten umgehen (Joh 19, 38-42)

Begrüßung und Eingangswort

 

Abendlied: Nun sich der Tag geendet, EG 481, 1+2

 

Liturg/Liturgin: Wir beten mit den alten Worten von Psalm 71. Sie finden ihn unter der Nummer 732 in Ihrem Gesangbuch. Ich spreche ihn zunächst ein Mal alleine, dann sprechen wir ihn gemeinsam.

Wir beten:

 

Psalm 71, EG 732

 

 

Mit Toten umgehen (Joh 19, 38-42)

In Frankfurt ist derzeit die Ausstellung „Körperwelten“ zu sehen. Menschliche Körper, in Silikon gegossen, werden als Gegenstände ausgestellt. Namenlose Tote. Im Museum statt auf dem Friedhof.

Wir erfahren nichts über ihre individuelle Lebensgeschichte. Wo sind sie geboren? Wo haben sie gelebt und mit wem ihr Leben geteilt? Wie sind sie gestorben? Wer trauert um sie?

Solche Fragen nach dem je eigenen und besonderen Leben eines Menschen scheinen unwesentlich, wenn nur noch die Rede von „Ganzkörperpräparaten“ ist.

An der „Körperwelten“ Ausstellung scheiden sich die Geister. Sie berührt auch die Frage danach, wie wir mit unseren Toten umgehen.

 

Was tun wir mit einem Menschen, der gestorben ist? Wie sorgen wir uns um diesen Körper in den Stunden zwischen Tod und Bestattung? Was können wir für unsere Toten tun?

Im Johannesevangelium finden wir dazu eine wenig beachtete Geschichte. Sie beschreibt den liebevollen Umgang mit dem Leichnam des toten Freundes.

 

Lesung Joh 19, 38-42

 

Josef von Arimathäa und Nikodemus salben den Leichnam Jesu mit Myrrhe und Aloe. Danach binden sie ihn in Tücher mit wohlriechenden Ölen. Hier schließt sich der Kreis im Leben Jesu. Im Tod widerfährt ihm dieselbe Fürsorge wie bei seiner Geburt. „Maria gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln“, heißt es in der Weihnachtsgeschichte. Wie Marias Fürsorge dem schutzlosen Körper Jesu beim Eintritt ins Leben gilt, so betten ihn die Freunde in seinem Tod in weiche Tücher.

 

Josefs und Nikodemus´ Beistand für den Toten geht noch weiter. Johannes betont, dass sie ihn in ein neues Grab legen, in das noch nie jemand gelegt worden war. Sie wollen, dass Jesus ein schönes Grab bekommt. Sie wollen den toten Freund an einem guten Ort aufgehoben wissen.

Hier zeigt sich der Unterschied zwischen Entsorgung und Fürsorge.

 

Für den christlichen Glauben bleibt die Würde und Einzigartigkeit jedes Menschen über den Tod hinaus. Darum ist es angemessen, wenn wir unseren Toten mit liebevoller Fürsorge begegnen und ihnen das geben, von dem wir wissen, dass es ihnen gefallen und gut getan hätte.

Wir wissen nicht, was tote Menschen spüren. Ob sie etwas spüren. Vielleicht spüren sie auf eine Art, die wir nicht kennen …

 

Gewaschen werden von Menschen, denen man vertraut ist, liebevoll aufgebahrt werden, mit Blumen und einer brennenden Kerze. Bis in den Tod begleitet werden. Mit solchen Gesten sorgen wir für die Verstorbenen, aber auch für uns selbst. Wir schaffen die Möglichkeit, mit unserer Fürsorge unseren Toten noch ein letztes Mal etwas zu geben, und ihnen so ganz nahe zu sein – und können sie dann auch besser gehen lassen.

 

In der Stille lassen wir unseren Gedanken und Empfindungen Raum …

 

Stille (ca 3 Minuten)

 

 

Lied: Melodie EG 635

Text: Jeder Teil unsres Körpers ist unserm Gott heilig

 

Fürbitten

In deine Arme legen wir unsere Sterbenden.

Wir vertrauen sie deiner Fürsorge an.

Begleite sie und schenke ihnen Kraft für den Weg, den sie zu gehen haben.

 

In deinen Schoß legen wir alle, die durch Gewalt ums Leben gekommen sind.

Wir vertrauen sie deiner Gerechtigkeit an.

Erbarme dich ihrer und verhilf ihnen zu ihrem Recht.

 

In deine Hände legen wir unsere Verstorbenen.

Wir vertrauen sie deiner Barmherzigkeit an.

Halte du sie geborgen und nimm sie auf in die Ewigkeit.

 

An dein Herz legen wir unser Leben und unser Sterben.

Wir vertrauen uns deiner Gnade an.

Sei gegenwärtig in all unserem Tun und öffne unsere Herzen und Sinne für dein Geheimnis.

 

Vaterunser

 

Segen

Gott segne dich auf deinem Weg.

Gott heile deine Wunden und schütze deinen Glauben.

Gott geleite dich auf deinem Weg ins Leben.

 

 

Lied: Ein Tag, der sagt dem andern, EG 481,5

 

Alternativen:

Herr, bleibe bei uns, EG 483

Bleib mit deiner Gnade bei uns, EG 489.7

 

 

Leiden am eigenen Leib (1 Kor 6, 19)

Begrüßung und Eingangswort

 

Abendlied: Nun sich der Tag geendet, EG 481, 1+2

 

Liturg/Liturgin: Wir beten mit den alten Worten von Psalm 71. Sie finden ihn unter der Nummer 732 in Ihrem Gesangbuch. Ich spreche ihn zunächst ein Mal alleine, dann sprechen wir ihn gemeinsam.

Wir beten:

 

Psalm 71, EG 732

 

 

Am eigenen Leib leiden (1 Kor 6, 19)

In der Passionszeit richtet sich unser Blick auf den geschundenen Körper Jesu. Wir halten uns den Leib Christi auf seinem Leidensweg vor Augen. Dabei werden wir – geradezu zwangsläufig – auch unseren eigenen Körper deutlicher wahrnehmen: mit seinen Leiden, auch wenn das keine tödlichen Wunden sind. Vom Leiden am eigenen Leib soll darum  heute Abend die Rede sein.

 

In den verschiedensten Lebensphasen ist ja der Körper Veränderungen ausgesetzt, die leidvoll sind. Der schmerzhafte Weg aus dem Mutterleib. Das qualvolle Zahnen bei den kleinen Kindern. Die Akne und die linkische Gestalt in der Pubertät. Krankheiten, Schwäche, die vielen Spuren des Älterwerdens: die Veränderungen am eigenen Körper tun weh und sind oft gnadenlos sichtbar für andere. Sie liefern uns unbarmherzigen Blicken aus.

 

Oft schämen sich Menschen dieser sichtbaren Veränderungen und versuchen, sie zu verstecken oder wenigstens mit Worten abzuschwächen. Nach dem Motto: „Es gibt Schlimmeres als meinen Schmerz. Anderen geht es doch auch nicht besser. Alles Schmerzliche hat auch sein Gutes.“

Junge wollen älter aussehen und Alte wollen jünger aussehen. Und wie es drinnen aussieht, geht eh keinen etwas an. Es gibt ja wohl Berufe, in denen es sich geschäftsschädigend auswirkt, wenn bekannt wird, wie es drinnen aussieht: wenn jemand ernsthaft krank ist und vielleicht nur begrenzt belastbar und eingeschränkt leistungsfähig.

 

Das Leiden am eigenen Körper nimmt die verschiedensten Formen an und kann Menschen richtiggehend gefangen nehmen. Gefangen nehmen in den Grenzen, die unser Körper uns oft unerbittlich bewusst macht: die Grenzen der eigenen Kraft, die Grenzen des Wachsens und Reifens, die Grenzen unseres Lebens. In den Zeiten des Lebens, in denen diese Grenzen besonders spürbar werden, möchten wir am liebsten heraus aus dieser einengenden Haut. Noch einmal jung sein. Noch einmal ganz gesund sein. Frei und leicht sein, ohne Grenzen.

Leiden an den Grenzen des Leibes. Leiden am eigenen Körper. Und diesen Körper meint der Apostel Paulus, wenn er erinnert: „Wisst ihr nicht – euer Leib ist ein Tempel des heiligen Geistes, der in euch ist  und den ihr von Gott habt.“

 

Der Apostel Paulus mit seinen epileptischen Krämpfen. Jesus am Kreuz. Sie, ich, wir alle in unserem Körper: ein Tempel Gottes. Von der Taufe bis zum letzten Atemzug und vielleicht noch darüber hinaus, jung oder alt, krank oder gesund.

Egal, wie es drinnen und draußen aussieht mit unserem Körper und seinen Grenzen: er ist für Gott weit und groß genug, er ist wohnlich und kann Gottes Geist Wohnung geben. Und sogar einen Tempel als Wohnung, einen heiligen Raum also, in dem ich Gott begegne.

Der Körper, nicht nur der Geist oder vielleicht noch die Seele.

 

„Euer Leib – mit allen Spuren der eigenen Lebensgeschichte, mit allen Möglichkeiten zur Lust und Kraft, mit allen Wunden und Schwächen – euer Leib ist ein Tempel des heiligen Geistes. Darum verherrlicht Gott mit eurem Leib.“

 

Mein Körper ist für Gott wohnlich genug, und ich kann Gott am besten damit herrlich machen, dass ich selber gut behaust bin in meinem Körper. Mein Körper als wohnlicher Tempel für mich selber. Mein Körper als Lebensraum für Gottes Geisteskraft, die belebt und tröstet.

 

Nehmen Sie diese Gedanken jetzt mit in eine Zeit der Stille, zusammen mit den Worten, die wir nachher wieder singen werden„Jeder Teil – ja wirklich: jeder Teil unseres Körpers ist unserm Gott heilig.“

 

Stille (ca 3 Minuten)

 

 

Lied: Melodie EG 635

Text: Jeder Teil unsres Körpers ist unserm Gott heilig

 

Fürbitten

In deine Arme legen wir alle, die an ihrem Körper leiden.

Wir vertrauen sie deiner Barmherzigkeit an.

Schenke ihnen einen liebevollen Blick auf sich selbst.

 

In deinen Schoß betten wir alle, die auf Heilung warten.

Wir vertrauen sie deiner Fürsorge an.

Stärke sie und schenke ihnen Kraft für das, was sie zu tragen haben.

 

In deine Hände legen wir die Gehemmten und Unbeholfenen.

Wir vertrauen sie deiner Stärke an.

Nimm dich ihrer an, dass ihr Zutrauen zu sich selbst wachsen kann.

An dein Herz legen wir uns und unser Leben.

Du hast uns geschaffen als deine Ebenbilder.

Du hast gesagt: Und siehe, es war sehr gut!

Hilf uns, dass wir uns so annehmen können, wie wir sind.

 

Vaterunser

 

 

Segen

Gott segne dich auf deinem Weg.

Gott heile deine Wunden und schütze deinen Glauben.

Gott geleite dich auf deinem Weg ins Leben.

 

 

Lied: Ein Tag, der sagt dem andern, EG 481,5

 

Alternativen:

Herr, bleibe bei uns, EG 483

Bleib mit deiner Gnade bei uns, EG 489.7