Die Weihnachtsgeschichte von ‘PAUL AUF DEN BÄUMEN’

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… (, der sich am liebsten dort aufhält und),

der nach seinem Ausbruch aus der Anstalt durchs Land streift und

die Nächte hier und dort verbringt;

zum Beispiel habe ‘Paul auf den Bäumen’ also

den vorletzten Heiligen Abend

in einem leeren fahrenden Güterwagen verbracht,

und,

um die Nacht zu verteilen und den Schlaf zu vergessen,

habe er in völliger Dunkelheit – so beschwört er – mit Kreide

auf die 4 inneren Wände des Güterwagens

alles, was in ihm gewesen,

draufgeschrieben und gekritzelt – beschwört er – ,

immer, ohne zu wissen, was er nun schreibe

und ob es anderntags leserlich sei —

bis alle Wände – er habe sie mit der Hand abgetastet –

voll Kreide und Schrift gewesen.

Dann wäre er eingeschlafen.

 

Und sei am Morgen erwacht

– irgendwo in der Welt zwischen Brisbane und Stavanger –

und er habe die Tür geöffnet,

und Licht sei geworden

und auf den Wänden

– voll Lebenszeichen und Hilferufen, Wutausbrüchen und Sanftmut und

Jahreszahlen –

habe auf einmal gestanden

– überall, hinter- und übereinander und unter- und durcheinander und

überall,

sogar an der Decke des Wagens und auf dem Boden

– die er beide gar nicht beschrieben –

habe auf einmal deutlich zu lesen gestanden:

 

Fürchtet euch nicht !

 

– und wäre nicht wegzuwischen gewesen.
 
(H. D. Hüsch)