Als Nachfolgerin für Frau Anne Gidion (nun Rektorin Pastoralkolleg Ratzeburg) haben wir Frau Katharina Gralla gewählt. Sie bekleidet eine 50%-Stelle. Sie ist Pastorin und Journalistin mit Presse- und Gemeindeerfahrung.
Sie hat außerdem in einer der größten Schulen Hamburgs, der christlichen Wichern-Schule, ein beeindruckendes System aus Andachten und Gottesdiensten installiert und gepflegt.

Im Sommer arbeitet sie weiter im Bereich Kirche und Tourismus an der Ostsee und ist dadurch bereits bestens eingearbeitet ins Netzwerken, das wir im Institut anstreben.
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Gottesdienst mit flüchtigen Menschen –  Hilfe dafür hier und hier

Musik machen mit flüchtigen Menschen –  Hilfe dafür hier

 

 

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Im Zwischenraum – eine Buchempfehlung

Wir möchten Sie auf ein Buch aufmerksam machen, das dabei helfen kann, die Zeit zwischen Tod und Bestattung besser zu verstehen und zu gestalten. Es heißt „Zeit mit Toten“ und ist als Orientierungshilfe der Liturgischen Konferenz von Ulrike Wagner-Rau, Professorin für Praktische Theologie in Marburg, herausgegeben worden. Zwischen Tod und Bestattung liegt eine besondere Zeit. Der Tote gehört nicht mehr zu den Lebenden, aber auch noch nicht zu den Toten in den Gräbern. Der Einstieg in das Buch gelingt mit der Darstellung dieser Übergangszeit in Musik, Literatur, Film und Darstellender Kunst in besonders eindrucksvoller Weise. Mit Michelangelos „Pietà“ vor dem inneren Auge wird überdeutlich, dass für die Trennung der Lebenden von den Toten das Erleben einer letzten körperlichen Gegenwart von großer Bedeutung sein kann. Im vorliegenden Buch wird dieser Zwischenraum, den eine religiöse und spirituelle Offenheit auszeichnet, aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet. Rechtliche Bestimmungen und ethische Überlegungen über den Umgang mit Toten schließen sich an. Es werden Handlungsvarianten für Hinterbliebene aufgezeigt, aber auch für Menschen, die in dieser Zeit professionell unterstützen. Die Darstellung gelingt ohne zu idealisieren; auch mögliche Spannungen und Überforderungen werden beschrieben. Dabei werden verschiedene Sterbeorte berücksichtigt und mit der traditionellen christlichen Frömmigkeitspraxis kontrastiert. Gesamtgesellschaftlich hat der christliche Glaube viel Kraft verloren, Leben und Sterben zu prägen. Deshalb wird ausdrücklich auf die brachliegenden Ressourcen der Kirche hingewiesen: Die Gemeinden mit ihren Haupt- und Ehrenamtlichen können im Abschiedsprozess deutlicher sichtbar werden, etwa durch präsente seelsorgerliche Begleitung oder dadurch, kirchliche Räume für Aufbahrungen oder für Andachten zur Verfügung zu stellen. Es geht darum, den Abschied zu verlangsamen und zu entdecken, welche unterschiedlichen Formen der Gemeinschaft mit den Toten möglich sind. Das geschieht nicht zuletzt, um die Transformation vom Angehörigen zum Trauernden zu erleichtern – über Brücken, die von einem zum anderen Ufer führen. Das Buch schließt mit einer Sammlung von Ritualen, Texten und Liedern, die theologischen Laien helfen kann, selbständig den allmählichen Abschied vom Verstorbenen zu gestalten. Auch Menschen, die der Kirche fern stehen, finden sich unter Umständen mit ihrer eigenen Sprachlosigkeit für einen Augenblick im biblischen Text, im Gebet und im Segen wieder. Zu empfehlen ist das Buch allen, die sich aus beruflichen oder privaten Gründen mit dem Abschied von Toten beschäftigen: haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende in den Kirchen, Ärzte und Ärztinnen, Pflegende, Lehrende sowie persönlich Betroffene.   Zeit mit Toten – Eine Orientierungshilfe der Liturgischen Konferenz Ulrike Wagner-Rau (Hrsg.) Gütersloher Verlagshaus Paperback, 160 Seiten ISBN: 978-3-579-06201-3 € 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50 * (* empf. VK-Preis)   —————————————————–

Frisch zusammengestellt finden Sie hier

Impulse für einen inklusiven Gottesdienst

Inklusion kann im doppelten Sinne heißen: einfach machen. In einer Arbeitsgruppe im Netzwerk Kirche inklusiv haben wir Material zusammen getragen und ausgewertet – einfach zum Machen.


 

 

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