Zentrum Gottesdienst

Es wird auf dem Kirchentag Berlin wieder ein ZENTRUM GOTTESDIENST geben, das maßgeblich von uns mitgestaltet wird. 

Sie finden es 

  1. in der Gethsemanekirche in der Stargarder Str. 77, also Prenzlauer Berg. 
  2. in der Paul-Gerhardt-Kirche Wisbyer Str. 7, Pankow

Das Programm sehen Sie im Link hier oben un unten. Natürlich steht alles auch im offiziellen Heft des Kirchentages.
Es wird tagsüber wieder Vorträge und Workshops geben zu Themen des Gottesdienstes wie:
Segnen –  was tue ich da?
Werde ich verstanden –  der Reality-Check?
Alternative Gottesdienste und ihre Wirkung
Die Wirkung von guten Anfängen im Gottesdienst – usw.

Außerdem hat das Zentrum eine eigenes kleines Restaurant, damit man vor lauter Geistlichkeit nicht verhungert.

Das PROGRAMM finden Sie hier: Programm Zentrum Gottesdienst 36. DEKT 

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Im gottesdienst institut ist eine halbe Stelle zu besetzen

 

Stellenausschreibung für einen Referenten / eine Referentin im Hauptbereich 3 / gottesdienst institut

 

Im Hauptbereich 3„Gottesdienst und Gemeinde“ ist zum nächst möglichen Zeitpunkt die Pfarrstelle eines Theologischen Referenten / einer Theologischen Referentin im Gottesdienst-Instituts der Nordkirche mit einem Stellenumfang von 50 % mit Dienstsitz in Hamburg zu besetzen.

Das Gottesdienst-Institut Nordkirche unterstützt seit 20 Jahren das gottesdienstliche Leben in der Nordkirche und bundesweit. Nach der Phase der Vertrauensbildung in solche Arbeit am Gottesdienst ist diese Art Beratung in der Landeskirche etabliert und gefragt. Drei Theologische Referentinnen bzw. Referenten mit unterschiedlichem Stellenumfang und mit Dienstsitz in Hamburg oder Rheinshagen bei Güstrow arbeiten im Institut zusammen.

Inzwischen sind viele Mitwirkende aus verschiedenen Bereichen dazugekommen, die ihrerseits in den Kirchenkreisen und Einrichtungen Gottesdienst-Kultur beleben. Dies entstehende Netzwerk soll in den nächsten Jahren gefestigt und systematisiert werden. Kleine Zentren für Gottesdienst-Werkstätten und –Modelle sollen in der Fläche entstehen und voneinander profitieren. Sie sollen ausstrahlen in die sich wandelnde Gemeinde-Landschaft und die Konvente der Haupt- und Ehrenamtlichen. Dabei sollen alle Berufsgruppen der Kirche einbezogen werden. Der Aufbau und die Pflege dieses Netzwerkes soll der Schwerpunkt der Arbeit des künftigen Stelleninhaber bzw. der künftigen Stelleninhaberin sein.

Gestalterische und beratende Arbeit in den Kirchengemeinden sowie in den Aus- und Fortbildungskursen bleibt zudem weiter bestimmend für die Tätigkeit.

Zur liturgischen Beratung gehört inzwischen auch die Arbeit an der Struktur von Gemeinden, die sich organisatorisch neu orientieren. Das verlangt ekklesiologische Visionen und kybernetische Kenntnisse sowie die Bereitschaft mit Gemeindeberatern bzw. Gemeindeberaterinnen zusammen zu arbeiten.

Für diese Aufgaben suchen wir eine Pastorin bzw. einen Pastor mit Freude am Kontakt mit Menschen und Einrichtungen. Netzwerkarbeit verlangt langen Atem und Bindekraft. Wer hier einsteigt, kann im Team arbeiten, hat solide Erfahrung im Bereich Gottesdienst, kennt Kirchengemeinden, freut sich, wenn andere zu ihrer Form im Gottesdienst finden, kann geistliche Formen reflektieren, Gruppen leiten und das eigene theologische Profil auf Frömmigkeitsformen anwenden.

Er oder sie hat am besten eine Zusatzausbildung in beratender Tätigkeit oder in der Erwachsenenbildung und kann auch Lieder anstimmen. Wichtig ist es, die eigenen Frömmigkeits-Vorlieben zugunsten der vielfältigen anderen Formen transzendieren zu können.

Auf diese Stelle können sich Pastorinnen und Pastoren bewerben, die in einem Dienstverhältnis zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland stehen.

Die Berufung erfolgt für acht Jahre, eine Verlängerung ist möglich. Die Vergütung erfolgt nach A 13/14. Dienstsitz ist das Dorothee-Sölle-Haus in Hamburg, Königstraße 54.

Die Tätigkeit erfordert die Bereitschaft zu längeren Fahrten zu Einsatzorten in der ganzen Nordkirche und zu unregelmäßigen Arbeitszeiten an Abenden und Wochenenden.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an das Landeskirchenamt, Dezernat für Theologie und Publizistik, Herrn Dr. Lars Emersleben, Dänische Straße 21-35, 24103 Kiel.

Nähere Auskünfte erhalten Sie bei Dr. Lars Emersleben, Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, Tel. 0431 9797 980,  Pastor Friedrich Wagner, Leiter des Hauptbereichs 3 „Gottesdienst und Gemeinde“ Tel. 040 30620 1202 und Pastor Thomas Hirsch-Hüffell Tel. 0173 6246200.

Wir machen darauf aufmerksam, dass Fahrtkosten oder andere im Zusammenhang mit der Bewerbung stehende Auslagen nicht erstattet werden.

Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 26. April 2017. Entscheidend ist nicht der Poststempel, sondern der rechtzeitige Zugang bei der angegebenen Adresse.

 

 

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Gottesdienst mit flüchtigen Menschen –  Hilfe dafür hier und hier

Musik machen mit flüchtigen Menschen –  Hilfe dafür hier

 

 

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Foto S.Schmidsebastiants.wordpress.com

 

Fortbildung Gottesdienst III   2017 – 18

Vom Rand zur Mitte

Grundidee

Gottesdienst findet an vielen Orten und zu vielen Zeiten statt. Oft sind die Ränder die Orte, auf die es ankommt. Bei Kasualien kommen Menschen in den Gottesdienst, die in der Regel durch den Anlass bewegt und persönlich betroffen sind – und erleben da Gottesdienst besonders eindrücklich – oder eben nicht. Geistliche Handlungen finden aber auch und in ganz anderer Weise am Rande von Stadtteilfesten, Gebäudeeröffnungen, Schiffstaufen, Städtepartnerschaftsbegegnungen statt – an den variablen Rändern, an denen kurz aufblitzt, was Kirche ist oder sein könnte. Viele nehmen Kirche auch im normalen Kirchraum nur in Sonderfällen wahr: Osternacht, Konfirmation, Familienkirche, Bestattung. Was die Frau in Talar oder der Mann in Albe oder mit Ansteckkreuz da sagen oder tun, daraus schließen viele dann auch auf den Sonntagsgottesdienst vor Ort und auf die Lage der Kirche insgesamt. Umso wichtiger, wie in dieser Kirche „von Fall zu Fall“ (Kristian Fechtner) geistliche Rede und geistliche Zeichen dann anklingen. Welche Sprache, welche Motive, welcher Duktus, welche Lieder werden dann angedeutet und angestimmt? Wie werden der Anlass und das Umfeld aufgenommen, in dem man sich gerade befindet? Wie kann man auf den Punkt reagieren, wenn zum Beispiel in Open-Air Situationen Zufälliges passiert? Was für Besonderheiten erfordern z.B. das Tauffest an der Alster, die Strandhochzeit am Greifswalder Bodden, die Goldene Hochzeit in der Strandmuschel an der Kieler Förde? Was für Worte gehen da wie – aber auch: was für Zeichen – also: was für eine liturgische Form? Es geht um eine Haltung, die sich an den Rändern erprobt und bewährt. Was sich dort gelingt, belebt auch den Sonntagsgottesdienst. Denn auch dort versteht sich nicht mehr alles von selber. Nach zwei Langzeitfortbildungen Gottesdienstvertiefung und zwei Gottesdienstberatungs-Ausbildungen möchten wir mit Ihnen zusammen in diese Richtung forschen. Und: ist nicht gerade das Jahr 2017 ein gutes Jahr dafür, sich genauer mit der eigenen geistlichen Rede und möglichen Formen dafür zu beschäftigen…?

Arbeitsformen,

die auf eine solche gottesdienstliche Präsenz an den Rändern vorbereiten (genaue Kurspläne gibt es vor Beginn):

  1. Werkstatt Predigt, Wort, Verkündigung (2 Wochen, z.T. mit externen Referenten)

– Improvisations-Theater, Predigt-Slam-Workshops – Bibliolog-Ansätze – Aspekte der Leichten Sprache als Sprache hin auf mündliche Rede – Sprachübungen im Umgang mit Kirchenfernen – Umgang mit „großen Worten“ – Lebensexperten-Prinzip, angewandt auf andere Felder

  1. Werkstatt Liturgie und Formsprache (2 Wochen, z.T. mit externen Referenten)

– Singen ohne Zettel – Prinzip „call and response“ – Gebetsformen laut und leise – Liturgie-Elemente für Alle (in Kooperation mit der Arbeitsstelle Kindergottesdienst)

  1. Werkstatt Abendmahl und andere Formen der Beteiligung/Kommunion (1 Woche)

– Abendmahl an ungewöhnlichen Orten – Mahl als leibliche Gegenwart – wo geht das und wie? – kommunikative Symbolhandlungen (Geschenke, give-aways, Dinge, die im Gottesdienst erst entstehen und dann bleiben oder wieder verschwinden) – Leitungs-/Anleitungsformen, die Beteiligung auch für Uneingeweihte leicht machen

  1. Arbeitsformen während der Kurswochen

– regelmäßige Morgen-/Abendgebete, Stundengebete/ – kleine geistliche Übungen allein, zu zweit oder in Kleingruppen

  1. Begleitende Arbeitsformen (zwischen den Kurswochen, Termine nach Vereinbarung und persönlicher Möglichkeit)

– Stimmtraining allein und in der Gruppe bei ausgebildeten Schauspielerinnen (2-3 Mal während des Fortbildungsjahres) – Gemeinde-Besuche als kollegiale Hospitation in kleineren Gruppen aus dem Seminar(bei Kasualien, Festen, auch Sonntagsgottesdiensten), jede/r sollte mindestens einmal von allen anderen aus der Kleingruppe besucht werden – ein Projekt im Gemeindekontext/in der Region, im Dorf (dafür auch Begleitung/Unterstützung beim Projektmanagement) mit anschließender Dokumentation (maximal 10 Seiten)   Kurswochen (Christophorushaus auf der Bäk, Ratzeburger See; jeweils Beginn montags, 14.30 h mit Stehkaffee/Tee, Ende Freitags 13 Uhr nach dem Mittagessen) 23.-27.1.2017 27.-31.3.2017 19.-23.6.2017 20.-24.11.2017 22.-26.1.2018

Voraussetzung für Teilnehmende

Sie sind als Pastorin oder Pastor der Nordkirche für Gottesdienst zuständig. Sie haben in Ihrer beruflichen Situation durch Vertretung und Ausgleich die Möglichkeit, während der  Zeit der Fortbildung dem Thema Gottesdienst hohe Priorität zu geben. Sie sind bereit, an allen Teilen der Fortbildung teilzunehmen. Sie haben Sehnsucht danach, in normaler und ungewöhnlicher Form Gottesdienst zu feiern und sind bereit, dies immer wieder auch in der Laborsituation der Fortbildung auszuprobieren. Diese Fortbildung dient der eigenen Vertiefung im Bereich Gottesdienst. Sie macht wach für Formen und Worte, Räume, Gesten und Anlässe. Sie ist keine Ausbildung in Gottesdienst-Beratung.

Kosten/Zuschüsse/Genehmigungen

2900€ für Kurskosten, Referenten, Kost, Logis (excl. Fahrtkosten) Zuschuss (für den Gesamt-Preis wie für die Fahrtkosten) auf eigenen Antrag inklusive dienstlicher Genehmigung direkt beim Landeskirchenamt, Dezernat Kirchliche Handlungsfelder; Genehmigung und Vertretungsregelung über den normalen Dienstweg  – das heißt Propst/Pröpstin vor Ort.

Anmeldung und Nachfragen

Anne Gidion anne.gidion@gottesdienstinstitut.nordkirche.de Thomas Hirsch-Hüffell thomas.hirsch-hueffell@gottesdienstinstitut.nordkirche.de Sekretariat: Birgit Lubitz Birgit.Lubitz@hb3.nordkirche.de Die Reihenfolge der Anmeldungen entscheidet nicht über die Teilnahme.

Anmeldeschluss: 30. Mai 2016

Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich gerne an. Wir suchen dann mit Ihnen das Gespräch und entscheiden über die Kurs-Zusammensetzung: Wir suchen ausdrücklich Teilnehmende aus allen Sprengeln der Nordkirche, eine gute Verteilung von ländlichen und städtischen Gemeinden ist uns wichtig. 

Leitung

Anne Gidion und Thomas Hirsch-Hüffell, beide gottesdienst institut nordkirche

Referentinnen und Referenten

Margret Völker, Schauspielerin (Sprache, Stimme, Raum, Auftritt) Verena Fitz, Schauspielerin (Sprache, Stimme, Raum, Auftritt) Felix Ritter, Regisseur (Fachmann für Präsenz im öffentlichen Raum) Ulrike Lenz und Ulrike Droste-Neuhaus, Arbeitsstelle Kindergottesdienst der Nordkirche Prof. Elmar Salmann (OSB, Philosoph, Theologie, Kulturtheoretiker – Spezialist  für kirchenferne Sichtweisen auf Religion) und andere  – z.B. (Popular)-Musiker, Fachleute für Predigt, Schriftsteller für Lektorat Homiletik           ————————————————–

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Im Zwischenraum – eine Buchempfehlung

Wir möchten Sie auf ein Buch aufmerksam machen, das dabei helfen kann, die Zeit zwischen Tod und Bestattung besser zu verstehen und zu gestalten. Es heißt „Zeit mit Toten“ und ist als Orientierungshilfe der Liturgischen Konferenz von Ulrike Wagner-Rau, Professorin für Praktische Theologie in Marburg, herausgegeben worden. Zwischen Tod und Bestattung liegt eine besondere Zeit. Der Tote gehört nicht mehr zu den Lebenden, aber auch noch nicht zu den Toten in den Gräbern. Der Einstieg in das Buch gelingt mit der Darstellung dieser Übergangszeit in Musik, Literatur, Film und Darstellender Kunst in besonders eindrucksvoller Weise. Mit Michelangelos „Pietà“ vor dem inneren Auge wird überdeutlich, dass für die Trennung der Lebenden von den Toten das Erleben einer letzten körperlichen Gegenwart von großer Bedeutung sein kann. Im vorliegenden Buch wird dieser Zwischenraum, den eine religiöse und spirituelle Offenheit auszeichnet, aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet. Rechtliche Bestimmungen und ethische Überlegungen über den Umgang mit Toten schließen sich an. Es werden Handlungsvarianten für Hinterbliebene aufgezeigt, aber auch für Menschen, die in dieser Zeit professionell unterstützen. Die Darstellung gelingt ohne zu idealisieren; auch mögliche Spannungen und Überforderungen werden beschrieben. Dabei werden verschiedene Sterbeorte berücksichtigt und mit der traditionellen christlichen Frömmigkeitspraxis kontrastiert. Gesamtgesellschaftlich hat der christliche Glaube viel Kraft verloren, Leben und Sterben zu prägen. Deshalb wird ausdrücklich auf die brachliegenden Ressourcen der Kirche hingewiesen: Die Gemeinden mit ihren Haupt- und Ehrenamtlichen können im Abschiedsprozess deutlicher sichtbar werden, etwa durch präsente seelsorgerliche Begleitung oder dadurch, kirchliche Räume für Aufbahrungen oder für Andachten zur Verfügung zu stellen. Es geht darum, den Abschied zu verlangsamen und zu entdecken, welche unterschiedlichen Formen der Gemeinschaft mit den Toten möglich sind. Das geschieht nicht zuletzt, um die Transformation vom Angehörigen zum Trauernden zu erleichtern – über Brücken, die von einem zum anderen Ufer führen. Das Buch schließt mit einer Sammlung von Ritualen, Texten und Liedern, die theologischen Laien helfen kann, selbständig den allmählichen Abschied vom Verstorbenen zu gestalten. Auch Menschen, die der Kirche fern stehen, finden sich unter Umständen mit ihrer eigenen Sprachlosigkeit für einen Augenblick im biblischen Text, im Gebet und im Segen wieder. Zu empfehlen ist das Buch allen, die sich aus beruflichen oder privaten Gründen mit dem Abschied von Toten beschäftigen: haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende in den Kirchen, Ärzte und Ärztinnen, Pflegende, Lehrende sowie persönlich Betroffene.   Zeit mit Toten – Eine Orientierungshilfe der Liturgischen Konferenz Ulrike Wagner-Rau (Hrsg.) Gütersloher Verlagshaus Paperback, 160 Seiten ISBN: 978-3-579-06201-3 € 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50 * (* empf. VK-Preis)   —————————————————–

Frisch zusammengestellt finden Sie hier

Impulse für einen inklusiven Gottesdienst

Inklusion kann im doppelten Sinne heißen: einfach machen. In einer Arbeitsgruppe im Netzwerk Kirche inklusiv haben wir Material zusammen getragen und ausgewertet – einfach zum Machen.


 

 

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